Oprah Winfrey, Jennifer Hudson

Eric Charbonneau/Getty Images

Jennifer Hudson, die Ende Januar das Publikum beim amerikanischen Super Bowl begeisterte und kurze Zeit später ihren ersten Grammy gewann, führte am Freitag ihr berufliches Comeback mit einem Besuch bei der Oprah Winfrey-Show fort.

Obwohl Hudsons Familientragödie nicht direkt angesprochen wurde (Winfrey war bei der Bestattung der Mutter, des Bruders und des Neffen der Oscar-Preisträgerin anwesend), sprach Hudson über ihre Gefühle nach diesen turbulenten Monaten.

„Es geht mir gut“, sagte sie. „Es geht mir wirklich gut. Ich bin einfach nur froh wieder zurück zu sein und wieder zu arbeiten und einfach das zu tun, was ich liebe… Mein Zustand ist sehr gut.“

Ihre verbesserte Gemütslage habe unter anderem damit zu tun, dass sie wieder auf einer landesweiten Bühne auftrete, denn aufzutreten sei für sie „wie eine Therapie“, trotz der Nervosität, die sich bei einem Auftritt auf dem größten amerikanischen TV-Event des Jahres vermutlich nicht vermeiden lässt. 

Die Nationalhymne, die sie beim Superbowl gesungen hat, habe sie gar nicht richtig wahrgenommen.

„Ich war einfach nur froh, es bis zum Ende des Songs geschafft zu haben. So bin ich eben. OK, ich hab’s geschafft, das ist das Ende. Ich gehe jetzt nach Hause.“

Zur Verbesserung ihrer Stimmung hat diesen Monat auch ihr Grammy-Gewinn für das beste R&B-Album beigetragen. Whitney Houston überreichte ihr die Trophäe, was für Hudson „den Gewinn fast übertroffen“ hat.

„Sobald sie die Bühne betrat, drehte ich durch. Ich wurde emotional.“

Nach dem kurzen Interview trat die 27-jährige Sängerin, die sagte, sie würde „jeden Morgen“ beten, auf die Bühne um ihre neue Single "If This Isn't Love" vorzutragen.

Hudson soll diesen Frühling zusammen mit dem R&B-Star Robin Thicke auf Tour gehen.

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