Twilight, Robert Pattinson, Kristen Stewart, Catherine Hardwicke

Summit Entertainment; John Shearer/Getty Images

Twilight-Regisseurin Catherine Hardwicke erinnert sich noch genau an den Moment, als sie sich dazu entschloss, Nein zu New Moon zu sagen.

„Ich war mit Rob [Pattinson] und Kristen [Stewart] beim Dinner in Paris, wir unterhielten uns und ich sagte: 'Ist das wirklich unser Zeitplan? Würden wir wirklich schon in zehn Wochen zu drehen beginnen?'", erzählte uns Hardwicke am Dienstag bei einem Launch-Event für ihr neues Buch Twilight: Director's Notebook. „Ja, das wäre tatsächlich der Fall gewesen, aus verschiedenen Gründen, die ich zwar respektiere, aber die mich auch überzeugten, dass es besser wäre, wenn jemand anderes die Regie übernehmen würde, jemand, der nicht zwei Jahre lang ununterbrochen gearbeitet hat.“

Und bedauert Hardwicke ihre Entscheidung, jetzt, da die Dreharbeiten zu New Moon mit dem Regisseur Chris Weitz in Vancouver begonnen haben?

„Ich bin traurig“, gab Hardwicke zu. „Aber ich wollte niemanden enttäuschen… Mir wurde eine nette Summe Geld angeboten, viel mehr, als ich oder meine Familie je gesehen haben. Doch ich wollte den Film nur machen, unter der Voraussetzung, ihn besser zu machen als Twilight."

Hardwicke sagte, sie habe noch Kontakt zu Pattinson and Stewart und freue sich darüber, dass sie sich nicht groß verändert hätten, seit sie sie kennengelernt hat. „Das Ganze ist ihnen nicht zu Kopf gestiegen“, erzählte sie. „Sie sind immer noch ziemlich cool. Sie haben ihre Familie und Freunde, die sie mit beiden Füßen in der Realität halten. Das ist cool.“

Außerdem bestätigte Hardwicke Berichte, in denen es heißt, sie habe sich wieder mit Summit Entertainment (das Studio, das hinter der Twilight-Franchise steht) zusammengeschlossen, um die Regie für If I Stay zu übernehmen. Der Film basiert auf einem Jugend-Roman, der überhaupt erst im kommenden Monat veröffentlicht wird.

Anfang der Woche wurde auch bekannt gegeben, dass sie sich für Maximum Ride verpflichtet hat, eine Verfilmung von James Pattersons Romanreihe über eine Gruppe von Kindern, die zu 98 Prozent menschlich und zu zwei Prozent Vogel sind.

Ja genau, eine weitere Serie mit einer großen Fangemeinde. Erinnert uns das nicht an irgendwas?

„Ich liebe es, wenn Menschen von etwas begeistert sind“, sagte sie. „Wenn man einen Indie-Film macht, hofft man einfach darauf, dass es jemanden gibt, der sich den Film anschaut und man versucht, etwas Begeisterung dafür zu schüren. Die Tatsache, dass dafür bereits Begeisterung besteht, ist großartig.“

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