Angelina Jolie, Wanted

James Devaney/WireImage.com

Angelina Jolie kann vielen Dingen Glamour verleihen. Eine Gruppe britischer Sittenwächter bittet sie nur, ihre Macht für das Gute und nicht für das Böse einzusetzen.

Die britische Werbeaufsichtsbehörde ließ jetzt zwei Filmposter für Jolies Action-Streifen Wanted verbieten. Damit ist man öffentlichen Beschwerden nachgegangen, in denen es hieß, die sexy Bilder, auf denen Waffen gezeigt werden, würden den Gebrauch von Pistolen und Gewaltanwendung verherrlichen und wären für Kinder ungeeignet.

Nur 17 Beschwerden wurden gegen die Werbeplakate vorgebracht. Auf einem dieser Plakate liegt Jolie auf der Motorhaube eines Autos mit gezückten Pistolen. Auf einem anderen zielt ihr Co-Star James McAvoy mit zwei Knarren direkt auf die Kamera, was von der Behörde als „animierende Botschaft“ bezeichnet wurde.

„Uns ist bewusst, dass die Mehrheit der Zuschauer die Poster als Widerspiegelung des Inhalts eines Action-Films versteht“, verkündete die Behörde in einer Erklärung. „Trotzdem sind wir zu dem Schluß gekommen, dass aufgrund der Tatsache, dass auf den Postern eine glamouröse Schauspielerin, Actionmotive, eine Vielzahl von Waffen und animierende Botschaften abgebildet sind, diese als Verherrlichung von Waffengebrauch und Gewalt betrachtet werden könnten.“

Die Reaktion der Werbeaufsichtsbehörde lässt sich sicherlich zum Teil auf das zunehmend empfindliche Klima in Großbritannien aufgrund des rapiden Anstiegs von Waffengebrauch und Gewalt unter Jugendlichen zurückführen.

Doch obwohl Universal Pictures UK die Poster verteidigte, und behauptete, die Motive, wie auch der Film selbst, seien hochstilisiert und würden der Comic-Version des Streifens entsprechen, wurden die Poster aus dem öffentlichen Verkehr gezogen.

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