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Heath Ledger, Michelle Williams

Steve Granitz/WireImage.com

Michelle Williams versucht ihr bestes, trotz all der tragischen Umstände, mit ihrer Tochter Matilda ein normales Leben zu führen. Deshalb können wir es nur befürworten, dass ein Artikel in Newsweek kürzlich die Frage stellte: “Glauben Sie nicht, dass es an der Zeit ist, Michelle Williams ein bisschen Privatsphäre zu gewähren?” Doch, das sehen wir ganz genau so!

Diese Frage kommt allerdings erst ganz am Ende des Artikels auf, nachdem das Thema Heath Ledger und Matilda komplett erschöpft wurde.

Michelle kämpft damit, ihre Gefühle in Worte zu fassen, wenn sie über die Trauer spricht, die sie seit der versehentlichen Überdosis von Heath vor fast einem Jahr noch immer empfindet.

“Es ist so was von traurig, und meine Gefühle ändern sich ständig. Was kann ich sagen? Jeden Morgen, wenn ich aufwache, empfinde ich es etwas anders. Trauer ist wie ein Fluss, immer in Bewegung", sagt sie.

Nach einer kurzen Pause fügt sie hinzu: "Das mag sich zwar merkwürdig anhören, und eigentlich bin ich von Natur aus ziemlich optimistisch, aber auf gewisse Weise wird es schlimmer. Je mehr Zeit vergeht, umso mehr vermisst man jemanden. Das meine ich damit. Ich kann es nur so beschreiben.”

Das Ganze gestaltet sich umso schwerer aufgrund des Medienrummels um sie und ihre Tochter mit dem Verstorbenen, die kleine Matilda. Michelle will einfach nur, dass ihre dreijährige Tochter ein Leben mit regelmäßigen Abläufen hat: "Ich will, dass sie ein normales Leben hat, mit normalen Abläufen und Gewohnheiten.”

Das könnte sogar zur Folge haben, dass sie ihre Schauspielkarriere an den Nagel hängt. "Wenn ich mein Leben nicht so ausrichten kann, dass die Paparazzi fernbleiben, dann kann es gut sein, dass ich einfach aufhöre.“

Aber sie gibt zu, dass ihr das schwer fallen würde: “Das wäre traurig, denn ich liebe meinen Beruf. Der Beruf ist das, was mir Halt gegeben hat, und zwar mehr als einmal. Schauspiel hat mir Selbstbewusstsein und eine Art von Selbstwertgefühl gegeben. Schauspiel ist meine große Liebe, und nun hat es diesen Beigeschmack."

Sie war aber nicht nur melancholisch. Michelle, deren neuer Indie-Film Wendy and Lucy bald in den US-Kinos anläuft, war "fröhlich und redefreudig", während sie durch die ländlichen Gegenden von New York fuhr. Dort besitzt sie ein Farmhaus und tut so gewöhnliche Dinge wie ihr Auto zum Ölwechsel bringen und ihren Biomüll kompostieren. Hoffentlich lassen die Paparazzi sie wenigstens dort in Ruhe, so dass sie mit Matilda ein bisschen ausspannen kann.