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Shia LaBeouf, TIFF

Jason Merritt/Getty Images

Wenn ihr zu den Optimisten gehört, solltet ihr Shia LaBeouf dringend aus dem Weg gehen.

Als er am Dienstag bei der Pressekonferenz für seinen neuen Film "Man Down" von einem Reporter gefragt wird, wie er sich die Zukunft vorstellt, gab LaBeouf keine besonders herzerwärmende Antwort.

"Wir sind in einer schwierigen Situation. Die Welt befindet sich in einer schwierigen Situation. Es ist wie der Dritte Weltkrieg, oder?" sagte der Schauspieler dem Publikum beim Toronto International Film Festival. "Da bahnt sich etwas Wildes an, das ich so in meinem bisherigen Leben noch nie mitbekommen habe."

"Man Down" ist Dito Montiels post-apokalyptisches Portrait von Amerika, in dem LaBeoufs Charakter, U.S. Marine Gabriel Drummer, gemeinsam mit seinem besten Freund und einem Überlebenden verzweifelt nach seiner Ehefrau (Kate Mara) und seinem Sohn sucht. Der Film lässt die Zukunft nicht rosig aussehen, aber Mara hatte trotzdem eine positivere Antwort, als ihr die selbe Frage gestellt wurde.

"Ich hoffe, dass die Welt nicht einmal so sein wird wie im Film", sagte sie. "Ich hab keine Ahnung. Ich bin nur eine Schauspielerin."

Adam Simon, der das Drehbuch schrieb, sagte dass seine Vergangenheit als Obdachloser ihn zu dem Film inspirierte. "Ich habe auf der Straße gelebt, als ich "Man Down" geschrieben habe. Es gibt sogar einen Brief, den Gabriel an seinen Sohn schreibt, den ich im wirklichen Leben an meinen eigenen Sohn geschrieben habe", erinnerte er sich.

In seiner Zeit auf der Straße lernte er aber auch viele U.S. Kriegsveteranen kennen, also spinnte er eine größere Geschichte.

"Ich hatte das Gefühl, dass es wichtig ist, deren Geschichte zu erzählen", erklärte er.

Wir können also nur hoffen, dass die Zukunft nicht ganz so düster aussieht, wie der "Transformers" Star sie darstellt.

FOTOS: Shia LaBeouf - Filmstar!