Nach zwei pro-Barack Obama-Singles veröffentlichte der als politischer Aktivist bekannte Rapper will.i.am jetzt im Internet ein weiteres Video mit Prominentenunterstützung. Dieses Mal will er die Aufmerksamkeit auf die weltweite Armut lenken.  

Der Frontmann der Black Eyed Peas rief am vergangenen Donnerstag die "In My Name"-Kampagne ins Leben, zur Unterstützung der internationalen Organisation „Global Call to Action Against Poverty“.

Die Ankündigung fand vor der UNO statt, wo der Rapper von Krisin Davis, Elle Macpherson und Jordaniens Königin Rania Al Abdullah Schützenhilfe bekam. Sie alle wirkten neben Scarlett Johansson, Fergie, Wyclef Jean, Annie Lennox, John Legend und vielen anderen Stars in dem Video mit.

Die Kampagne soll diejenigen Regierungen, die im Jahr 2000 versprochen hatten, die Welthungersnot bis 2015 zu halbieren, unterstützen und, wenn nötig, zur Verantwortung ziehen. Obwohl dieses Jahr die Halbzeit der sogenannten "Millennium Development Goals" markiert, können eine Reihe von Ländern noch keine angemessenen Fortschritte verbuchen.

Die Kampagne wurde heute während dem "Millennium Development Goals"-Gipfeltreffen, das zurzeit im UN-Hauptquartier stattfindet, ins Leben gerufen.

Will.i.am tat sich für diesen Zweck mit YouTube und den Wohltätigkeitsorganisationen Oxfam, Save the Children und Comic Relief zusammen und ließ dafür sogar einen neuen YouTube Kanal einrichten, auf dem die Benutzer ihre eigenen Videobotschaften hochladen können, um Politiker dazu aufzufordern, sich an ihre Versprechen zu halten.

Die interessantesten Videos werden von der Kampagne zusammengeschnitten und während der UN-Generalversammlung im November vorgeführt.

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