• Share
  • Tweet
  • Share
Brad Pitt, Burn After Reading

Macall Polay/Focus Features

Mit 249 Spielfilmen und 116 Weltpremieren im Programm macht das 33. Toronto International Film Festival (4.–13. September) auch dieses Jahr seinem Ruf als größtes und bedeutendstes Filmfestival auf dem nordamerikanischen Kontinent alle Ehre.

Die Nachbarn aus dem Süden dominieren das Festival zwar, aber auch Deutschland ist mit insgesamt 36 Produktionen gut vertreten.

Sowohl Im Winter ein Jahr von Caroline Link, als auch Anonyma – Eine Frau in Berlin von Max Färberböck feiern dort ihre Weltpremiere.

Zwei weitere deutsche Weltpremieren finden mit Krabat von Marco Kreupzaintner und Sunshine Barry and the Disco Worms, eine deutsch/dänische Co-Produktion, statt.

Jericho von Christian Petzold und der neue Streifen der Cohen-Brüder Burn After Reading sind zwei Filme des Festivals, die es auch auf die prestigeträchtigen Filmfestspiele von Venedig geschafft haben, die nur wenige Tage vor Toronto stattfinden.

500 Namen sind auf der Gästeliste des Festivals zu finden, und das bedeutet, dass alle, die international von Rang und Namen sind, sich in Toronto einfinden werden.

Neben den Deutschen Link, Petzold, Färberbock und Kreuzpaintner haben sich u.a. Brad Pitt, Edward Norton und Viggo Mortensen agekündigt, ebenso wie Renée Zellwegger und Julianne Moore. Zudem werden Matt Damon, Josh Brolin und Julian Schnabel erwartet, die sich die ganze Woche lang in Diskussionsforen mit anderen Veteranen der Filmbranche über ihre Erfahrungen beim Filmemachen austauschen werden.

Für ein großes Staraufgebot wird sich mitunter die Premiere von New York, I Love You verantwortlich zeigen, eine Fortsetzung zu Paris, Je T'aime, bei der es sich um eine Sammlung von 12 Kurzfilmen handelt, in denen u.a. Orlando Bloom, Ethan Hawke, Shia LaBeouf und Christina Ricci mitspielen. Als Regisseure betätigten sich daran unter anderen Scarlett Johansson und Natalie Portman.