Harry Potter and the Half-Blood Prince

Jaap Buitendijk/Waner Bros. Entertainment

Trotz des kürzlich im Internet veröffentlichten Trailers hat Warner Bros. nun angekündigt, dass Harry Potter und der Halbblutprinz erst nächstes Jahr im Sommer in die Kinos kommen wird.

Der Films hätte ursprünglich am 21. November in den US-Kinos anlaufen sollen.

Hogwarts-Fans müssen sich allerdings keine Sorgen machen, dass dem Aufschub qualitative Gründe zugrunde liegen. Studiobosse gaben vielmehr wirtschaftliche Gründe an - Potter Nr. 6 ist einfach so wahnisnnig magisch.

"Es gibt zweierlei Gründe für die Verschiebung von Halbblutprinz", sagte Warner Bros.-Präsident Alan Horn am Donnerstag. "Wir wissen, dass der Sommer der ideale Zeitpunkt für so einen Familienfilm ist, was der Erfolg des letzten Harry Potter-Films bestätigt. Dieser Film machte nach dem ersten Potter-Film den höchsten Umsatz."

Horn sagt, auch der Autorenstreik Anfang des Jahres habe eine Rolle gespielt.

"So wie alle anderen Studios fühlen auch wir noch die Nachwirkungen des Autorenstreiks, der die Fertigstellung von Drehbüchern verzögert hat. Der Markt für 2009 hat sich verändert und bietet gute Chancen, welche wir uns nicht entgehen lassen möchten."

Und der Präsident der Warner Bros. Motion Picture Group, Jeff Robinov, fügte hinzu, dass durch den späteren Start die Wartezeit zwischen dem sechsten und siebten (und achten) Potter-Film verringert wird. Das Studio plant nach wie vor, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes in zwei Teilen 2010 und 2011 in die Kinos zu bringen.

Im sechsten Buch (und Film) widmete sich J.K. Rowling hauptsächlich Harry und Dumbledores Suche nach den verbliebenen Horcruxen, wo Lord Voldemort seine Seele gelagert hat.

Wie man in den kürzlich veröffentlichten Trailern sehen kann, wird in zahlreichen Flashbacks gezeigt werden, wie ein junger Tom Riddle (Hero Fiennes-Tiffin, der Neffe von Ralph Fiennes) zum schlimmsten aller Zauberer wurde.

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