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I Am Number Four, Carey Mulligan, Keira Knightley, Never Let Me Go, Mary-Kate Olsen, Beastly, Matt Damon, Emily Blunt, The Adjustment Bureau

DreamWorks Pictures; TIFF; CBS Films; Andy Schwartz/Universal Studios

Die Kinofilme im März und April stehen passend zum Frühlingsstart ganz im Zeichen der Liebe.  Damit nicht genug - es wird gegen Aliens gekämpft, der Sinn des Lebens gesucht und Freundschaften werden getestet. Und zu sehen sind einige von Hollywoods heißesten Jungstars: Andrew Garfield, Carey Mulligan, Vanessa Hudgens, Emily Blunt und Alex Pettyfer (in gleich zwei Filmen). Wir haben für  euch ein paar der Neuerscheinung unter die Lupe genommen.

The Adjustment Bureau

Andrew Schwartz/Universal Studios.

Der Plan – ein Politiker, eine Tänzerin und die wahre Liebe

In Der Plan (Starttermin 10.03.2011) spielt Matt Damon, kein Fremder von Actionfilmen, an  der Seite der großartigen Emily Blunt (Der Teufel trägt Prada). Es geht es um die nicht ganz unwichtige Frage, ob wir unsere Zukunft selbst bestimmen oder ob wir nur Teil eines großen Plans sind.

Als der erfolgreiche Politiker David Norris (Matt Damon) der wunderschönen Balletttänzerin Elise Sellas (Emily Blunt) begegnet, gerät sein Leben buchstäblich aus der Bahn. Und das nicht nur, weil er mit ihr eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Plötzlich steht seine ganze Welt kopf und sein Leben auf dem Spiel. Eine Gruppe mysteriöser Männer setzt alles daran, ihn von Elise fernzuhalten, und David muss feststellen, dass diese Männer vor nichts zurückschrecken, um den "Plan" zu sichern, der für ihn vorbestimmt ist. David muss sich entscheiden: Entweder er lässt Elise ziehen und geht seinen Weg weiter wie geplant oder er muss alles riskieren, um mit ihr zusammen zu sein.

Wie die Science-Fiction-Klassiker Blade Runner und Minority Report basiert auch Der Plan auf einer Kurzgeschichte des amerikanischen Autors Philip K. Dick. Die Story verbindet packende Spannung und großartige Liebeszenen mit der Frage aller Fragen – was ist der Sinn des Lebens?

Unser Urteil: Ein toller Film, der besonders dank der Chemie zwischen Matt Damon und Emily Blunt funktioniert – man fiebert bis zur letzten Minute mit den beiden mit!

Beastly

Takashi Seida/CBS FILMS INC

Beastly - Der Schöne ist das Biest

Mit gleich zwei Filmen am Start und einem Stapel neuer Projekte, die ihm regelrecht auf dem Silbertablett serviert wurden, sah es vor wenigen Wochen noch so aus, als würde 2011 das Jahr von Alex Pettyfer werden. Eine (mittlerweile beendete) Beziehung zum Glee-Darling und Co-Star aus I am Number Four, Dianna Agron, war das Sahnehäubchen. Jetzt, nachdem Gerüchte über sein schwieriges Verhalten am Set die Runde gemacht haben, wird sich der gut aussehende Alex aber anstrengen müssen, um weiterhin in Hollywood ganz vorne mitzumischen.

Beastly – Schau in sein wahres Gesicht (Starttermin 07.04.2011), in dem er an der Seite von High School Musical Prinzessin Vanessa Hudgens spielt, ist eine moderne Version von Die Schöne und das Biest. Kyle Kingson (Alex Pettyfer) ist zwar intelligent und gut aussehend, aber auch arrogant. Seine Mitschüler auf einer New Yorker High School sind vor ihm und seinen bösartigen Hänseleien nicht sicher. Als er sich aber mit Kendra (Mary Kate Olsen) anlegt, rächt sich diese. Sie verflucht ihn und so verwandelt sich der Schönling in ein hässliches Monster. Er kann erst in seine ursprüngliche Gestalt zurückkehren, wenn er jemanden findet, der ihn so liebt, wie er ist. Er muss die wahre Liebe finden. Sein Vater platziert ihn in einem Haus in Brooklyn und Kyle schlägt sich mit dem blinden, aber wunderbar sarkastischen Tutor (Neil Patrick Harris) und der liebenswerten Haushälterin (Lisa Gay Hamilton) durch. Doch alles ändert sich, als seine ehemalige Mitschülerin Lindy (Vanessa Hudgens) wieder in sein Leben tritt.

Schöne junge Menschen, ein hipper Soundtrack und coole Locations – das alles bietet der Film.  Das Einzige, was etwas stört, ist die Tendenz, die Schauspieler mehr sagen zu lassen als notwendig. Lieber mal ein Satz weniger, dafür mehr durch die Kamera gesagt!

Unser Fazit: Alles in allem ein Film für einen entspannten Nachmittag.

Carey Mulligan, Keira Knightley, Never Let Me Go

TIFF

Alles, was wir geben mussten – Spider-Man gefangen zwischen zwei schönen Frauen

Zugegeben, die Rolle des Tommy hat Andrew Garfield noch vor seinem Casting als der neue Spider-Man bekommen, aber er zeigt uns nach The Social Network mit seiner Performance erneut, was er auf dem Kasten hat. Mit Keira Knightley und Carey Mulligan stehen ihm zudem zwei wunderschöne, oscarnominierte Darstellerinnen zur Seite.

Alles, was wir geben mussten (Starttermin 14.04.2011) beruht auf dem gleichnamigen Roman von Kazuo Ishiguro, der schon die Vorlage für das oscarprämierte Drama Was vom Tage übrig blieb schrieb. Die Geschichte beginnt in Hailsham, einem idyllischen Internat, das irgendwo in England liegt. Dort wachsen Kathy (Carey Mulligan), ihre besten Freunde Ruth (Keira  Knightley) und Tommy (Andrew Garfield) und ihre Mitschüler auf. Sie haben eine behütete Kindheit, doch schon früh wird ihnen gesagt, dass sie etwas Besonderes seien, dass sie anders seien als die Menschen „draußen". Sie haben nämlich eine schreckliche Bestimmung: Ihre Existenz dient allein dem Zweck, ihre lebenswichtigen Organe den Menschen zu spenden. Mit 16 Jahren werden sie in die Welt nach draußen „entlassen" und bekommen ein paar Jahre Zeit zu leben, bevor sie zu Spendern werden.

Vor dem Hintergrund dieses schaurigen Szenarios entspinnt sich eine Dreiecksgeschichte zwischen den Protagonisten – es geht um Liebe, Schicksal und Freundschaft.

Unser Urteil: Ein Film, der nachdenklich stimmt, aber das Augenmerk auf die wichtigen Dinge im Leben richtet. Unbedingt anschauen!

I Am Number Four, Alex Pettyfer, Dianna Agron

DREAMWORKS

I am Number Four – Teenager sein ist schwer, wenn man Alien ist, noch viel mehr

Mal ehrlich, gäbe es so viel Filme über die Schrecken des Teenager-Daseins, wenn die Zeit für die meisten von uns idyllisch verlaufen würde? In dem Action-Abenteuer I am Number Four  (Starttermin 17.03.2011) trägt der jugendliche Held noch dazu das Geheimnis mit sich rum, dass er ein Alien ist. Da kann jeder stinknormale Jugendliche froh um seine Probleme sein.

John (Alex Pettyfer) ist kein gewöhnlicher Teenager, sondern von einem anderen Planeten, der kurz nach seiner Geburt zerstört wurde. Zusammen mit acht weiteren Kindern konnte er auf der Erde in Sicherheit gebracht werden. Seitdem ist er stetig auf der Flucht vor skrupellosen Feinden, die hinter den Überlebenden her sind. Ein junger Mann ohne Familie nur mit einem Beschützer (Timothy Olyphant) an der Seite, ohne Freunde, ohne Vergangenheit mit ständig wechselnden Identitäten. In dem kleinen Ort Paradise in Ohio überschlagen sich die Ereignisse, als John seine übernatürlichen Kräfte entdeckt und sich in die hübsche Sarah (Dianna Agron) verliebt. John will nicht mehr flüchten und stellt sich seinem Schicksal. Drei seiner Weggefährten sind schon tot,  John ist die Nummer vier.

Der Streifen funktioniert hauptsächlich dank der Besetzung. Im Gegensatz zu Beastly, kann Alex Pettyfer hier zeigen, weshalb er in der Branche als der nächste Shooting-Star gehandelt wird. Die Chemie mit Diana Agron stimmt auch, wunderbar ergänzt werden die beiden durch den restlichen Cast. Unsere Entdeckung des Films aber ist Teresa Palmer, die Nummer Sechs spielt – „cool girls don't look at explosions"!

Unser Fazit: Ein solider Actionstreifen, bei dem dank der Liebesgeschichte alle auf ihre Kosten kommen.