Michael Moore

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Michael Moore legt nach.

Der Oscar-Gewinner gab in Cannes bekannt, dass es eine Fortsetzung seines Erfolgsfilms Fahrenheit 9/11 aus dem Jahr 2004 geben wird. Er schloss mit Paramount Vantage und Overture Films einen Deal ab, die das Projekt mitfinanzieren und den Vertrieb übernehmen werden.

Keiner der Beteiligten ließ sich dazu hinreißen viele Details über das Projekt auszuplaudern. Das Einzige, was man verlauten ließ, war, dass die Fortsetzung nicht mehr Präsident George W. Bush angreifen werde, sondern vielmehr Amerikas Rolle in der Welt nach den Anschlägen vom 11. September unter die Lupe nehmen wird.

Die Doku, die bis jetzt noch keinen Titel hat, soll im Frühjahr 2009 rauskommen, nachdem der neue Präsident im Amt sein wird. Overture wird für den Vertrieb in Amerika zuständig sein, während Paramount Vantage den internationalen Vertrieb übernimmt.

Fahrenheit 9/11 gewann bei seinem Debüt in Cannes 2004 die Goldene Palme, brachte weltweit $220 Millionen ein und wurde zum größten Dokumentarfilm aller Zeiten.

Moores neuestes Werk Sicko beschäftigte sich mit dem amerikanischen Gesundheitssystem und brachte im letzten Jahr $24 Million ein.