Liam Neeson

REUTERS/Mike Segar

Natasha Richardsons Familie kam am Freitag zu einer Totenwache zusammen.

Ehemann Liam Neeson, Mutter Vanessa Redgrave, Schwester Joely Richardson und ihre Söhne Micheál Richard Antonio, 13, und Daniel Jack, 12, waren unter den Trauergästen, die sich zu einer privaten Totenfeier in der American Irish Historical Society in Manhattan zusammen fanden.

Richardsons Mutter und ihre Schwester stützten sich gegenseitig, als sie das Gebäude auf der Fifth Avenue gegenüber vom Metropolitan Museum of Art betraten. Neeson und die Jungs kamen in einem schwarzen Mercedes. 

Ralph Fiennes, Uma Thurman, Mike Nichols, Diane Sawyer, Rupert Everett und Matthew Modine waren unter den engen Freunden, die kamen, um der Familie Respekt zu zollen.

Die gesamte Upper East Side war abgesperrt und der Presse und anderen Schaulustigen wurde mit Polizeisperren der Zugang verwehrt.

Die private Totenwache folgte einer öffentlichen Hommage am Donnerstagabend, als die Lichter des Broadways zu Ehren der Schauspielerin erloschen. Theater im West End Londons verdunkelten am Freitag ebenfalls ihre Lichter, um Richardson zu ehren. 

Die Trauerfeier wird am Sonntag im Hinterland von New York stattfinden, und danach wird sie in der Nähe des zweiten Wohnsitzes des berühmten Paares in Millbrook bestattet.

Und natürlich gehen die Trauerbekundungen einher mit näheren Untersuchungen der Umstände, die zum frühzeitigen Tod von Richardson führten.

Daisy Bevan, Vanessa Redgrave, Joely Richardson

REUTERS/Mike Segar

Aufzeichnungen der Krankenwagenzentrale, die die New York Times erhalten hat, zeigen, dass Richardson erst vier Stunden nachdem sie die Hirnverletzung erlitten hatte, die schließlich ihr Leben forderte, ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Yves Coderre, Einsatzleiter des Unternehmens, das den Krankenwagen fuhr, teilte dem Toronto Globe and Mail mit, dass die Sanitäter, als sie zum ersten Mal um ca. 13 Uhr im Ferienort Mont Tremblant, ca. 90 Minuten nördlich von Montreal, ankamen, informiert worden seien, dass sie nicht gebraucht würden.

Laut der New York Times wurde Richardson erst um 14:20 Uhr von einem Arzt untersucht.

Nachdem der Krankenwagen um 15 Uhr ein zweites Mal gerufen wurde, fuhr er um 15:42 Uhr in das rund 40 Kilometer entfernte örtliche Krankenhaus los. Der Globe and Mail berichtete, dass Richardson vermutlich erst kurz vor 19 Uhr im größeren Hôpital du Sacré-Coeur de Montréal angekommen ist.

Eine Sprecherin von Mont Tremblant sagte, dass Richardson nach ihrem Sturz auf einer Anfängerpiste lachend umherging, aber die Sanitäter, die weggeschickt worden waren, berichteten, dass sie sahen, wie die Schauspielerin in einiger Entfernung auf einer Trage saß.

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