Robert Pattinson, Kristen Stewart, Taylor Lautner

AP Photo/Katsumi Kasahara

Gute Nachrichten für alle weiblichen Fans: Kristen Stewart sagt, es werde noch einen vierten Twilight-Film geben. Sie könne sich nicht vorstellen, weshalb es keine Kinoadaption von Stephenie Meyers Biss zum Ende der Nacht, dem letzten Roman ihrer jungen Vampir-Reihe, geben sollte.

Twilight war einer der größten Kinohits des letzten Jahres, die Dreharbeiten zu Biss zur Mittagstunde beginnen jeden Augenblick, und erst vor kurzem hat das Studio angekündigt, dass man nun auch offiziell mit der Entwicklung von Biss zum Abendrot begonnen habe.

„Wir alle hoffen wirklich, dass es eine Nummer vier geben wird“, teilte uns Stewart während eines Gesprächs im Hotel Sofitel in L.A. mit. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Fans nicht plötzlich das Interesse verlieren werden. Einen vierten Teil würde es nur dann nicht geben, wenn die Leute sich plötzlich nicht mehr dafür interessieren würden, und ich glaube wirklich nicht, dass das passieren wird.“

Und das gilt auch für Stewart. Sie möchte sich zu den Kritikern äußern, die sie als undankbaren Hollywood-Star bezeichneten, der nicht viel von Twilight oder seiner leidenschaftlichen - manche würden sogar sagen besessenen - Fangemeinde halte.

„Ich liebe die Fans“, betonte sie. „Ich fühle mich selbst wie ein Fan und jede Begegnung, die ich je mit ihnen hatte, war äußerst warmherzig und zufriedenstellend und enthusiastisch. Im Gegenteil: Es ist für mich die größte treibende Kraft, die einen dazu animieren kann etwas zu tun.“

Das bedeutet allerdings nicht, dass all die neue Aufmerksamkeit oder sollte man sagen, Hysterie, nicht auch manchmal überwältigend sein kann. Und als sie diese Erfahrung vor kurzem in einem Magazin als „psychotisch“ bezeichnete, wurde das von einigen als Schlag gegen die Fans empfunden.

„Die Situation, in die ich durch Twilight versetzt wurde, ist für mich nicht normal“, erklärte sie. Für mich persönlich ist es nicht normal, 5.000 schreiende Mädchen zu sehen. Ich sage jedoch nicht, dass sie verrückt sind. Ich denke mir nur: "Wow, das Ganze ist einfach verrückt!'"

Verrückt sind auch die unbestätigten Gerüchte, sie und Robert Pattinson seien mehr als nur Freunde: "Rob und ich sind gute Freunde“, insistierte Stewart. „Aber ich verstehe, weshalb angenommen wird, dass da mehr dahinter stecken muss, wenn man bei dem anderen Unterstützung sucht. Und ich kritisiere auch niemanden für diese Denkweise. Im Gegenteil, es zeugt von einem besonderen Wahrnehmungsvermögen, eine derartige Nähe festzustellen.“ (Auch ihr langjähriger Freund Michael Angarano lasse sich von dem Geschwätz nicht beunruhigen: "Wir lachen darüber", sagte Stewart.)

Als sich Stewart dann im vergangenen Monat auch nicht bei den Oscars blicken ließ, fielen die Kritiker wieder über sie her und spekulierten, ob sie eine derartige Abneigung gegen Twilight besitze, dass sie nicht einmal gewillt sei, den Film zu unterstützen, wie das Pattinson tat, der zum ersten Mal als Präsentator auftrat. Hatte sie etwa Angst, dass die angebliche Romanze zwischen ihr und ihrem Co-Star zu schwer zu verbergen gewesen wäre, wenn sie an Hollywoods größtem Abend gemeinsam auf der Bühne erscheinen wären?

Um, nein! Sie hatte sogar einen triftigen Grund, nicht zu erscheinen - sie wurde nicht eingeladen: „Wenn man mich zu den Oscars eingeladen hätte, wäre ich in Sekundenschnelle da gewesen“, sagte sie. „Wenn ich eine Einladung zu den Oscars bekommen hätte, hätte ich sie ganz sicher nicht abgelehnt!“

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