Ashton Kutcher

Gabo/Friolo/bauergriffinonline.com, RAMEY Photo

Seit einem Monat sah man Ashton Kutcher mit diesem irren Bart und nun ist er plötzlich ab... was steckt denn da dahinter?

Ashton Kutcher hatte diesen Bart als Teil einer jüdischen Tradition, so berichtete das Magazin In Touch. Kutcher ist nicht jüdisch und seine Frau Demi Moore auch nicht, aber wie auch ihre gemeinsame gute Freundin Madonna studieren die beiden Kabbala, eine mystische Glaubensrichtung, die aus dem Jüdischen stammt.

"Er ließ sich den Bart aufgrund des jüdischen und Kabbala-Feiertags Lag Ba'Omer wachsen", zitiert In Touch einen „Insider“.

Das ist jedoch nicht ganz richtig. E! hat sich schlau gemacht und bietet hier allen, die’s interessiert, einen kleinen Einblick in jüdische Tradition.

Einige Kabbala-Anhänger und Juden unterwerfen sich einer 50-Tage-Phase im Frühling, in der sie zum Gedenken der schweren Zeiten, die ihre Vorfahren durchlebten, gewissen Gewohnheiten untersagen. Darunter fallen Dinge wie Hochzeitsbesuche, Musik, das Rasieren bzw. Haareschneiden. Das stimmt auch mit den Fotos überein, die man von Kutcher sah, dessen Bartwuchs um das Passahfest herum anfing, zu Beginn des 50-Tage-Zeitraums.

Die 50 Tage enden mit Savuot, was auf den 11. Juni fiel, der Tag, als man Kutcher zum ersten Mal wieder ohne das Gestrüpp im Gesicht sah.

Während der ganzen Zeit gibt es nur einen Tag, an dem das Rasieren erlaubt ist, und dieser nennt sich Lag Ba'Omer. Dieser Tag fiel dieses Jahr auf den 23. Mai. Lag Ba'Omer ist sozusagen die Oase in der Wüste der Traurigkeit. An dem Tag darf man sogar ein Feuer machen, für alle, die darauf stehen.

Mit anderen Worten: Lag Ba'Omer ist nicht der Grund, warum man sich einen Bart wachsen lässt, wie In Touch berichtete. Es ist der Tag, an dem man ihn abrasieren kann.

Verstanden? Gut. Jetzt warten wir mal ab, was Kutcher zum Tammuz-Fasten im Juli geplant hat.

 

 

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