Sacha Baron Cohen entschuldigt sich für die Asche-Attacke bei Oscar-Verleihung

E!-News-Moderator Ryan Seacrest erhielt eine unerwartete Entschuldigung von dem Spaßvogel, der es anscheinend zunächst auf jemand anderes abgesehen hatte
von Gina Serpe | Übersetzt von Silke Schaefer | Mai 09, 2012 09:20Tags
Ryan Seacrest, Dictator, Sasha Baron Cohen

Sacha Baron Cohen machte bei den Oscars Anfang des Jahres Schlagzeilen, als er unserem E! News-Moderator Ryan Seacrest Asche über den Anzug streute. 

Sacha Baron Cohens Diktator bewirft Ryan Seacrest bei Oscars mit Asche

Dabei hatte sich Cohen ursprünglich einen anderen Promi für seine Aktion ausgesucht, wie Ryan von dem Komiker selbst erfuhr, als sie sich am Wochenende in NY über den Weg liefen.


Seacrest erzählte, dass er am Samstag im Backstage-Bereich von Saturday Night Live auf jemanden stieß, den er nicht erwartet hatte:

"Ich sah Isla Fisher und begrüßte sie und dann meinte sie: 'Ich entschuldige mich für meinen Mann.' Ich erwiderte: 'Oh, ja, alles klar, vielen Dank, dass Sie das sagen'. Mir war nicht klar gewesen, dass ihr Mann Sacha Baron Cohen einen Cameo-Auftritt bei Saturday Night hatte."

Nach seinem Auftritt kam Cohen zu Seacreast: 

"Er kam von der Bühne direkt auf mich zu. Er entschuldigte sich für die Oscar-Geschichte und sagte, dass es nicht persönlich gemeint war", sagte Seacrest. Cohen sei "aufrichtig und sehr freundlich gewesen sei."

"Dann erzählte er mir, wie das abgelaufen war… Ursprünglich wollte er den Inhalt der Urne George Clooney überschütten. Dann riet man ihm jedoch davon ab, weil dieser für gleich mehrere Awards nominiert war, und so wurde ich ausgewählt."

Seacrest bestätigte, dass es das erste Mal war, dass er und der Schauspieler seit dem Vorfall geredet hätten. Er meinte, Cohen hätte ihm wohl ein Jackett geschickt, das aber direkt für wohltätige Zwecke gespendet wurde.

Cohen ist zurzeit auf Presserunde für seinen Film. Am Montagmorgen war er im amerikanischen Frühstücksfernsehen, wo er als Admiral General Shabazz Aladeen jede Menge Chaos stiftete und unter anderem behauptete,  "sexuelle Aktivitäten" mit Megan FoxKaty Perry und Oprah Winfrey gehabt zu haben.

Bei einer Pressekonferenz meinte Aladeen dann noch, dass er auch Kim Kardashian erobert habe und erzählte E! News, dass er vorhabe, die drei Kardashian-Schwestern "in den Nahen Osten" zu deportieren.

Er nahm diesen Kommentar jedoch gleich wieder ein bisschen zurück und witzelte, dass ihn die Schwestern für so ein Vorhaben sicher verprügeln würden. Wir wissen, auf wen wir in diesem Fall setzen würden.

Schnappschüsse vom Set: Film