Foxy Brown, Mugshot

Pembroke Pines Police Department

Foxy Brown wurde am Freitagmorgen von Rikers Island entlassen, nachdem sie acht Monate einer 12-monatigen Haftstrafe für eine Reihe von Verstößen gegen Bewährungsauflagen abgesessen hatte. 

Die 29-jährige Hip-Hop-Sängerin, die mit wirklichem Namen Inga Marchand heißt, war seit Oktober letzten Jahres in der Rose M. Singer-Anlage des New-York-Gefängnisses inhaftiert. 

Die Polizei war anwesend, als Brown nach ihrer Entlassung auf eine Reihe von wartenden Autos zuging. Sie nahm sich dabei Zeit, umarmte und grüßte die wartenden Fans und stand für Fotos parat. Einige ihrer Fans trugen T-Shirts mit Aufschriften wie “Willkommen zu Hause” und “Free Foxy Brown”.

 

Ebenfalls gekommen waren Browns Mutter Judith Marchand, ein Stadtrat von New York City, Charles Barron, und ihre Visagistin. Auf ihrem Weg zum Auto zog sich die Rapperin eine braune Lederjacke und ein gepunktetes Kopftuch über. 

Sobald Brown in den Rücksitz eines weißen Rolls-Royce mit Chauffeur kletterte, rollte das Fahrzeug, gefolgt von einer kleinen Karawane an Sicherheitspersonal und Paparazzi, ab.  

Im Oktober 2006 hatte die Rapperin sich zu der Körperverletzung an zwei Angestellten in einem Nagelstudio in Manhattan 2004 schuldig bekannt und erhielt eine dreijährige Bewährungsstrafe.  

Brown schaffte es allerdings nicht, sich zu benehmen und bekam wiederholt Ärger mit den Behörden, als sie den Staat ohne gerichtliche Erlaubnis verließ, aus einem Anger-Management-Programm geworfen wurde, weil sie dort angeblich einen Angestellten bedrohte, und angeblich einen BlackBerry auf einen Nachbarn in Brooklyn schleuderte. 

Sogar ihr Aufenthalt auf Rikers verlief nicht reibungslos. 

Im Oktober letzten Jahres, kurz nachdem sie ihre Freiheitsstrafe antrat, wurde sie in Streitereien mit einer anderen Insassin vor dem Gefängnis-Speisesaal verwickelt und sie kam 40 Tage in Einzelhaft. 

Sie hatte schon einmal vorher versucht, dem Gefängnis zumindest vorübergehend zu entfliehen, aber ein Richter lehnte ihren Antrag, für eine Reparatur und Neuprogrammierung ihres künstlichen Innenohrs nach Kalifornien zu fliegen, ab. 

Was ihre Zukunft anbelangt, so muss sich Brown wohl keine Sorgen machen. Sie hat bereits zwei neue Projekte geplant.  

Zuerst wird sie eine, noch nicht getitelte, Reality-Show filmen, die ihren Weg aus dem Gefängnis zurück in die Außenwelt schildert. Letzte Woche teilte ihr Agent Billboard mit,  dass bereits Verhandlungen mit mehreren Fernsehsendern geführt würden, und dass VH1 derzeit den Konkurrenten einen Nasenspitze voraus sei. 

Brown wird auch ihr oft vertagtes neues Album Brooklyn's Don Diva promoten, das am 13. Mai in den USA herauskommt.

 Ihr Manager Chaz Williams sagte Billboard, dass sich seine Klientin darauf freue, ihre Karriere wieder in den Griff zu bekommen.  

“Sie ist bereit, sich in die Arbeit zu stürzen, und wird alles tun, um ihre Karriere wieder anzukurbeln.”

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