Angelina Jolie, Brad Pitt

Mike Marsland/WireImage.com

Knox und Vivienne mögen das zwar noch nicht wissen, aber ihre berühmten Eltern sind wahre Trendsetter in Sachen Babynamen.

Shiloh, der Name von Angelina Jolie und Brad Pitts Tochter, die 2006 geboren wurde, erschien nun zum ersten Mal in den Top 1.000 der beliebtesten Baby-Namen in den USA.

Bei den Jungen erschien Maddox, der Name des ältesten Kindes der beiden,  2003 in den Top 1.000. - ein Jahr nach seiner Adoption. 

Werden die Namen des Zwillingspärchen, das jetzt geboren wurde, Knox Leon und  Vivienne Marcheline, ähnliche Resultate erzielen?

"Promis haben einen großen Einfluss auf die Namensgebung von Babys, solange die Namen nicht zu merkwürdig sind", sagt die Expertin für Babynamen Jennifer Moss, Gründerin von BabyNames.com.

Knox ist ein ungewöhnlicher Name, wenn auch nicht gänzlich unbekannt, denn bereits Pitts Opa mütterlicherseits trug denselben als Zweitnamen: Hal Knox Hillhouse.

Vivienne ist auf jeden Fall bekannter. Im frühen 20. Jahrhundert war der Name regelmäßig unter den 1.000 populärsten Namen der USA, das letzte Mal jedoch im Jahre 1930.

Manchmal braucht jedoch ein klassischer Name wie Vivienne nur eine berühmte Trägerin, um wieder in Mode zu kommen, man denke nur an den Namen Isabella.

Nachdem Isabelle Anfang des 20. Jahrhunderts in den Rängen 300 bis 400 rangierte, war der Name von 1949 bis 1989 nicht mehr in den Top 1.000. Dann, zu Anfang der 90er Jahre, erlebte der Name ein Comeback, als Tom Cruise und Nicole Kidman diesen Namen für ihr ältestes Kind wählten.

Ein Jahr später rangierte Isabella in den Top 250 und bleibt seither  ein beliebter Name. Letztes Jahr war der Name an zweiter Stelle - was Moss ganz klar auf Cruise und Kidman zurückführt.

Aber nicht jeder Name, den die Promis wählen, ist gold wert.

Suri, der Name, von Cruise' und Katie Holmes' gemeinsamen Kind, hat keine Begeisterung à la Isabella ausgelöst. Der Name war vorher nicht in den Top 1.000 und ist es jetzt auch nicht. Moss findet das sehr bezeichnend:

„Cruise ist in der Beliebtheit der Öffentlichkeit rapide gefallen… Außerdem vermuten die Menschen mit dem Namen eine Scientology-Verbindung."

Von den Promi-Babynamen des Jahres 2006, auf welches Jahr sich diese Daten  beziehen, machte kein Name einen größeren Sprung als Shiloh, welcher vorher überhaupt nicht auftauchte und dann 2007 auf dem 804. Platz rangierte.

Weitere Namen: Sadie (Adam Sandler), welcher vorher Platz 157 belegte, rangierte 2006 auf dem 106. Platz, Moses (Gwyneth Paltrow-Chris Martin), welcher auf dem 446. Platz lag fiel letztes Jahr auf Platz 464 und Dannielynn (Anna Nicole Smith-Larry Birkhead) ist weiterhin nicht in den Top 1.000 zu finden, genauso wenig wie Suri.

Moss glaubt, dass Shiloh auf jeden Fall in den Top 1.000 bleiben und auf der Beliebtheitsskala weiter nach oben klettern wird, nicht zuletzt auch wegen seiner biblischen Bedeutung.

Jedoch erfreuen sich nicht alle Namen, die Jolie und Pitts Kinder haben, derselben Beliebtheit.  Zahara, der Name des ältesten Mädchens, ist bis jetzt noch nicht in den Top 1.000 aufgetaucht. Der Name Pax auch nicht, jedoch ist es in diesem Fall auch noch zu früh - der Junge wurde erst letztes Jahr offiziell adoptiert.

Moss glaubt, dass Vivienne und der Zweitname des Mädchens, Marcheline (benannt nach Jolies Mutter), echtes Potenzial haben.

"Französisch klingende Namen werden wahrscheinlich wieder in Mode kommen", sagt Moss. "Vivienne und Marcheline sind sehr schöne Namen, und ich kann mir vorstellen, dass sie populär werden könnten."

Und Knox? "Damit wird es sicher schwerer", sagt Moss. "Aber an dem Namen gibt es nichts auszusetzen."

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