Boy George

Ash Knotek/Snappers/ZUMA Press

Die U.S.-Behörden hatten offensichtlich nicht vor, nachzugeben.

Boy George gab heute bekannt, dass er gezwungenermaßen seine geplante US-Sommertour absagen muss, nachdem sein erneuer Visumsantrag wieder abgelehnt wurde. Während der Sommertour war auch ein Gratis-Auftritt vor seinen ehemaligen Kollegen der New Yorker Stadtreinigung geplant

"Ich habe wirklich gehofft, dass man das noch in Ordnung bringen kann, und dass es bei der Behörde irgendjemanden gibt, der ein Herz hat. Wenn die britischen Behörden mir keine Auflagen machten wegen meiner anstehenden Verhandlung, wieso dann die US-Behörden?", sagte George in seiner Stellungnahme.

"Es tut mir wirklich sehr leid, dass ich meine amerikanischen Fans dieses Jahr nicht sehen kann, und ich wünsche ihnen einen schönen Feiertag am kommenden 4. Juli. Ich schließe auch die Damen und Herren der Visa-Stelle mit ein. Ich weiß, dass sie eine schwere Aufgabe haben, und dass ich halt einfach nur Pech hatte."

Nun ja, Pech und eine illegale Vorgeschichte.

Das State Department gabe keine offizielle Stellungsname zum Fall der 80er-Jahre-Ikone ab, aber aufgrund von öffentlichen Druck sagte ein Sprecher schließlich letzte Woche, dass es nichts Ungewöhnliches sei, dass man Leuten mit krimineller Vergangenheit die Einreise  verweigere.

Der 47-jährige Sänger, dessen bürgerlicher Name George O'Dowd ist, erwartet im Herbst eine Verhandlung. Er wird angeklagt, einen Callboy gegen desse Willen in seiner Wohnung in London festgehalten und ihn angekettet zu haben.

George wird jedoch wie geplant in Südamerika touren. Diese Tour beginnt im September. Im Anschluss hat er dann 25 Auftritte in Großbritannien.

Er hat vor, 2009, nach seinem Verfahren, einen erneuten Visa-Antrag zu stellen und hofft, die geplante Nordamerika-Tour dann nachholen zu können.

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