Naomi Campbell

Simon James/WireImage.com

Dank Naomi Campbell muss British Airways sich nicht in die Luft begeben, um heftige Turbulenzen zu erfahren.

Das problembehaftete Supermodel bekannte sich heute des tätlichen Angriffs zweier Polizisten nach einem Zwischenfall auf dem Londoner Heathrow Airport im April schuldig.

Allerdings gelang es ihr, eine Haftstrafe zu vermeiden. Stattdessen wurde sie wegen des Vorfalls am Flughafen zu 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt und einem Bußgeld in Höhe von $4.600. Zudem muss sie an jeden Polizeibeamten, den sie angegriffen hat $400 bezahlen und an den Piloten der Maschine $300.

Campbell, 38, erschien in einem dunklen Hosenanzug mit dunkler Sonnenbrille vor dem Gerichtsgebäude und musste sich bei ihrer Ankunft mit Hilfe eines Begleiters mühsam einen Weg durch die Horde von Journalisten und Paparazzi bahnen. Sie ignorierte sämtliche Fragen, die die Presse an sie richtete.

Wie die Londoner Zeitung Daily Telegraph berichtete, bekannte sie sich, nachdem sie es endlich in den Gerichtssaal geschafft hatte, in sechs Anklagepunkten schuldig: In drei Fällen wegen tätlichen Angriffs eines Polizisten, einmal wegen ordnungswidrigen Verhaltens mit der Absicht auf Unruhestiftung, und zweimal, weil sie sich dem Flugpersonal gegenüber beleidigend verhalten hatte.

Zu dem Vorfall kam es am 3. April, als das britische Supermodel eine Maschine nach Los Angeles boardete und das Flugpersonal beschimpfte, weil eines ihrer Gepäckstücke  fehlte. British Airways hatte zu dem Zeitpunkt gerade sein neues Terminal eröffnet, was zu Problemen bei der Gepäckabgabe führte.

Nachdem Campbell sich gegen die Flughafenpolizei gewehrt hatte, als diese versuchte, den Streit zu schlichten, und nachdem sie dabei sogar einen Polizisten angespuckt hatte,  wurde sie aus dem Flugzeug eskortiert und in Gewahrsam genommen. Acht Stunden später wurde sie wieder auf Kaution entlassen.

Campbells Sprecher Alan Edwards teilte der Press vor dem Justizgebäude mit , dass das temperamentvolle Supermodel einsehe, dass sie an dem Vorfall mit schuld sei.

“Sie bereut den Vorfall und ist heute vor Gericht erschienen, um ihre Version der Geschichte vorzutragen”, sagte er.

Während British Airways sich nicht offizielle zu Campbells Fall geäußert hat, soll die Fluglinie ihr angeblich ein offizielles Flugverbot erteilt haben.

Es handelt sich hier nicht um Campbells ersten Wutanfall.

Im vergangenen Jahr musste sie im New Yorker Straßenreinigungsamt die Böden putzen. Sie war damals zu  insgesamt fünf Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden, weil sie mit einem Blackberry auf ihre Assistentin eingeschlagen hatte.  

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