Snoop Dogg

Djamilla Rosa Cochran/WireImage.com

Von wegen gewalttätiger Rapper. Jetzt sieht es wohl eher so aus, als sei Snoop Dogg ein Schmusekätzchen.

Ein britischer Richter hat das Einreiseverbot des Rappers nach Großbritannien aufgehoben.

Zu dem Verbot kam es nach einem Vorfall am Heathrow Airport im Jahre 2006, als Snoop und seiner Entourage vorgeworfen wurde, im betrunkenen Zustand eine Schlägerei mit dem Flughafensicherheitspersonal angefangen zu haben.

Wie sich allerdings herausstellte, war das nun doch nicht ganz der Fall.

Richter George Warr traf die Entscheidung Snoop wieder ins Land zu lassen, nachdem er sich Videoaufzeichnungen des Rappers im First-Class-Terminal der British Airways anschaute und daraufhin entschied, dass der Vorfall „durch Entscheidungen des BA-Personals und der Polizei herbeigeführt wurde.“

Das Video, so befand der Richter habe Snoop im besten Licht gezeigt. Er habe mit Kindern gespielt und sich, nachdem er zweimal von einem Polizeibeamten gestoßen wurde, nicht gewehrt. Zudem sei zu sehen gewesen, wie dem Rapper bei seiner Verhaftung Handschellen angelegt wurden, und er sich auch daraufhin nicht zur Wehr gesetzt habe.

Das britische Innenministerium, das ursprünglich für das Einreiseverbot des Rappers verantwortlich war, kann bis nächsten Mittwoch Berufung einlegen.

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