Oscars 2010: Michael Moores Kapitalismus zahlt sich nicht aus
Paramount Vantage
Die Oscars werden Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte kein Happy End bescheren.
Michael Moores jüngster Film, indem er heftig Kritik an der Wall Street übt und an der Regierung, die sie Amok laufenließ, schaffte es nicht auf die Shortlist der Filme, die eine Chance auf eine Nominierung in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" haben. Eine weitere überraschende Auslassung war Tyson, der Film über Boxlegende Mike Tyson.
Derzeit gehören Food, Inc. sowie Facing Ali und Valentino: The Last Emperor zu den Topanwärtern für eine Nominierung bzw. einen Gewinn. Von 89 eingereichten Dokumentarfilmen schafften es 15 auf die Liste. Die meisten konzentrieren sich dabei auf internationale Politik und globale Probleme, wie zum Beispiel illegale Einwanderung (Which Way Home) oder kulturelle Unterdrückung in Simbabwe (Mugabe and the White African).
Moores Bowling for Columbine, eine Kritik gegen die (mangelnde) Waffenkontrolle in den USA, wurde 2003 zum besten Dokumentarfilm erkoren, und Sicko, in dem er das Gesundheitswesen in den USA anprangert, ergatterte im vergangenen Jahr eine Nominierung. Allerdings distanzierte sich die Academy von seinem Kassenschlager aus dem Jahre 2004, Fahrenheit 9/11, vermutlich weil sie, so kurz nach der ersten, keine weitere "Schämen Sie sich, Mr. Bush"-Rede riskieren wollte.
Lest weiter, wenn ihr herausfinden wollt, welche 15 Dokumentarfilme sich im Rennen um Hollywoods höchste Ehre befinden!
• The Beaches of Agnes
• Burma VJ
• The Cove
• Every Little Step
• Facing Ali
• Food, Inc.
• Garbage Dreams
• Living in Emergency: Stories of Doctors Without Borders
• The Most Dangerous Man in America: Daniel Ellsberg and the Pentagon Papers
• Mugabe and the White African
• Sergio
• Soundtrack for a Revolution
• Under Our Skin
• Valentino: The Last Emperor
• Which Way Home
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Die Oscars kommen schon mit schnellen Schritten auf uns zu. Hier verraten wir euch, welche Animationsfilme im Rennen sind.