Highlights & Tiefpunkte bei den Oscars: George Clooney! Meryl Streep! Andere Leute!

8. März 2010 03:31:00 by Erik Pedersen

ABC/Craig Sjodin

Zehn Nominierungen für den Besten Film! Zwei Moderatoren! Endlose Lobeshymnen. Am Sonntagabend fand die Oscar-Verleihung statt und bei uns findet ihr die Highlights, die Tiefpunkte und die Momente des Abends, die in aller Munde sind:

Am Unangenehmsten! OK, wir hoffen, dass sie nie wieder auf die Idee kommen, die Nominierten auf der Bühne aufmarschieren zu lassen, damit das Publikum sie anstarren kann, als wären sie besonders teuere Schaufensterpuppen. Mensch, die haben auch Gefühle. Die sind zwar nur gespielt, aber trotzdem.

Bester Moderator: Steve Martin. Nein, doch nicht, Alec Baldwin.... Hey, moderiert Neil Patrick Harris etwa auch diese Veranstaltung?

Bester Anfangswitz: Es gab so viele - und manche waren sogar gut! (ganz zu Schweigen von all den Close-ups auf George Clooney...):

"Meryl Streep hat die meisten Oscar-Nominierungen als Beste Hauptdarstellerin. Ich sehe es aber so: Sie hat am häufigsten verloren", sagte Steve Martin.

"Ich weiß, dass dir Invictus gefallen hat", sagte Baldwin zu Martin. "Das liegt daran, dass darin zwei Sachen vorkommen, für die du eine Schwäche hast: Rugby und Rassenunruhen zwischen Schwarz und Weiß."

"Alle, die je mit Meryl Streep gearbeitet haben, sagen am Ende genau dasselbe", sagte Martin und kam damit zu seinem Lieblingsopfer zurück. "Kann die Frau schauspielern? Und was will sie mit all den Hitler-Fanartikeln?"

Beste Nebenbemerkung: Matt Damon sah sich den Clip zu seiner eigenen Nominierung an und flüsterte seiner Frau zu: "So mies". (Na ja, so sah es zumindest aus.)

Am Routiniertesten: Christoph Waltz, der seine zigste Rede hielt, in der er Quentin Tarantino dafür dankte, dass er ihn in Inglourious Basterds mitspielen ließ.

Intro mit dem meisten Sex-Appeal, Teil 1: Ryan Reynolds, der im Smoking über... irgendwas redete. Aber Mann, es war geil. Wir schauen es uns noch mal an, und versuchen dieses Mal auch, den Ton anzumachen. 

Kategorie mit der härtesten Konkurrenz: Taylor Lautner und Kristen Stewart gegen Zac Efron und Anna Kendrick: Wessen Präsentation war am besten?

Die Ruhigste: Dass Mo'Nique den Oscar als Beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in  Precious gewann, hat niemanden wirklich überrascht, aber das allein ist schon ziemlich beeindruckend, wenn man es sich recht überlegt, oder?

Der schlechteste Anfang für die Rede einer Oscar-Gewinnerin: Sandy Powell von Young Victoria begann mit: "Wow. Na ja, ich hab schon zwei von der Sorte..."

Bester Tribut: Der Tribut an den verstorbenen Filmemache John Hughes (Ferris macht blau, Kevin allein zuhaus) war eine hervorragende Idee, aber der Familie des Künstlers gute Plätze zu geben, war eine noch bessere.

Beste Einleitung: Tina Fey und Robert Downey Jr. gaben lustige Charakterdarstellungen bei der Präsentation eines Drehbuch-Oscars. Robert Downey Jr. sagte: "Schauspieler wollen Drehbücher, die gesellschaftlich relevant sind, Drehorte mit warmem Klima, Telefonszenen, die man weit weg von der durchgeknallten Schauspielerin drehen kann, die ich hasse, und lange, dicht gedruckte Spalten mit ununterbrochenen Monologen."

Wie sagt man "anständig" auf Na'vi? Nachdem er wirklich alles versuchte, um James Cameron mit seiner Avatar-Imitation zum Lachen zu bringen, versprach der blaugesichtige Ben Stiller: "Wenn ich den Gewinner bekanntgebe, stehe ich so weit wie möglich von ihm weg, um seinen Augenblick des Triumphes nicht ins Lächerliche zu ziehen." Das war total nawm von dir.

Unangebrachteste Übergehungen bei "In Memoriam": Wir sind nicht sicher, warum die Academy entschieden hat, Farrah Fawcett, Bea Arthur und Ed McMahon zu übergehen; Schauspieler, die vor Kurzem verstorben sind und sowohl in Filmen als auch im Fernsehen auftraten. Das war mies. Schließlich ist das Fernsehen ja auch gut genug, um eure Verleihung auszustrahlen, oder? Sie hätten genannt werden sollen.

Die wichtigste Frage: Gehören live Tanzdarbietungen wirklich in die Oscar-Verleihung?

Beste Reaktion: Manche der Stars sahen aus, als wären sie wo ganz anders, wenn sie die Kamera im Publikum anzoomte, deshalb ist es wunderbar, wenn man Stars sieht, die Spaß haben. Alle Achtung, Penélope Cruz und Maggie Gyllenhaal, dank euch hat man den Eindruck, dass die Oscar-Verleihung ein Riesenspaß ist.

Am Umstrittensten: War die Paarung zwischen Gerard Butler und Bradley Cooper die mit dem meisten Sex-Appeal - oder ganz und gar nicht?

Bester Rat: "Mach es." Gewinner Michael Giacchino dankte seinen Eltern, Lehrern und Kollegen für ihre Unterstützung und sagte den Kindern da draußen, dass sie es schaffen können, wenn sie Künstler werden wollen.

Am Familienfreundlichsten: Gewinner, die ihren Familien dankten, Ehepaare, die Trophäen zusammen entgegennehmen... Hollywood schien heute eine einzige, große, glückliche Familie zu sein. (Keine Sorge, morgen ist wieder ein neuer Tag.)

Wichtigste Meinung: Was haltet ihr von der diesjährigen Sendung? Schrecklich oder genial? Oder findet ihr alles toll, solange Taylor Lautner dabei ist?

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Die besten Momente der Award-Show haben wir in unserer Fotogalerie zusammengestellt.