Höhen & Tiefen bei den Grammys: Pink Bull und Bon-Jovi-Songauswahl
Jeff Kravitz/Getty Images
So viele Auftritte, so viele Ansprachen, so viel Zeit auf dem Bildschirm! Und das allein von Taylor Swift!
Wir sagen euch, was das Beste und das Schlimmste an dem Event war und schildern euch die denkwürdigsten Momente:
Beste Eröffnung: Lady Gaga spielte mit Elton John Klavier und beendete den Song, ohne Blut oder abgetrennte Körperteile auf der Bühne zu hinterlassen. Traurig. Es gab Zeiten, da bedeutete ihr ihre noch Kunst was.
Schlimmster Schnitt: Die Produzenten schnitten den Gewinnern bei der ersten Ansprache das Wort ab. Wie wollen die da nur die dreieinhalbstündige Show voll kriegen?
Beste politische Entscheidung: Stephen Colbert war auf dem roten Teppich mit Ryan Seacrest lustiger als bei der Eröffnung der Veranstaltung. Aber wenigstens hat er nicht verkündet, dass seine Tochter noch zu haben ist.
Am wenigsten erfolgreicher Putschversuch: Beyoncé nahm die Halle mit einer Armee von Sicherheitsleuten in schwerer Ausrüstung in Beschlag. Auch ein Weg, das Publikum gefangen zu nehmen.
Funky und kalorienarm: Pinks dramatische und luftige Trapeznummer hinterließ einen Promi-Sprühnebel im Staples Center. Hat jemand Lust auf Pink Bull?
Unverzeihlichste Verschwendung von Potenzial: Die Produzenten des Abends ließen den superheißen Justin Bieber und Ke$ha zusammen auftreten - was an sich brillant war - aber dann gaben sie ihnen nichts zu tun, außer für die lahmarschige Songwahl-Aktion mit Bon Jovi die Werbetrommel zu rühren. Wie wäre es, wenn J.Bieb und die "TiK ToK"-Frau nächstes Mal einen Bon-Jovi-Song covern würden? Dafür würden wir auf jeden Fall abstimmen.
Größte Pseudo-Verschwörung: Ist der Country-Typ Zac Brown wirklich Jack Black in einer Verkleidung?
Bühnenreifster Unfall: Lady Antebellum begeisterten die Zuschauer, als dummerweise ein Vorhang der Bühnendeko hinunter und auf den Kopf der Sängerin Hillary Scott fiel.
Am unnötigsten: Bei Jamie Foxxs durchgeknalltem Autotune-Spektakel dachten wir nur eines: Der Oscar-Gewinner will wohl auf Teufel komm raus auch noch einen Emmy, Grammy und Tony abstauben.
Größte Überraschung: Nachdem die Zuschauer während der Show immer wieder aufgefordert worden waren, für den Bon-Jovi-Song zu stimmen, den sie live sehen wollten, spielte die Band das von den Fans gewählte "Livin' on a Prayer."
Zweitgrößte Überraschung: Nach ihrem Auftritt mit Jennifer Nettles von Sugarland, spielten Bon Jovi nur einen Teil des Songs, was gut war. (Mal im Ernst, Grammy-Leute, das ist nicht der beste Einsatz von neuen Medien.)
Schlechtester Platz im Haus: Den hatte derjenige, der hinter Lady Gagas riesigem Hut sitzen musste.
Der neuste Star: Das kleine Kind, das mit Jay-Z und Rihanna da war? Beyoncés Neffe Juelz Knowles.
Bester Auftritt: War es das Green-Day-Musical oder Dave Matthews Band oder jemand anders? Sagt es uns in den Kommentaren!
Kein Treffer: Von allen seltsamen Paarungen des Abends, zu denen Katy Perry und Alice Cooper gehörten, war der Auftritt von Taylor Swift und Stevie Nicks am ungeschicktesten. Aber wir gehen mal davon aus, dass der Grammy für „Album of the Year“ sie schnell über diesen Schmerz hinwegtrösten wird.
Einfach glücklich: Dave Matthews gewann nicht für „Album of the Year“, schien aber überglücklich darüber zu sein, dass der Name seines Albums Big Whiskey and the GrooGrux King korrekt ausgesprochen wurde. Das ist definitiv die richtige Einstellung, Dave.
Schwerwiegende Fragen: Habt ihr euch die ganze Sendung angeschaut? Warum waren zwischen den einzelnen Verleihungen immer so lange Pausen? Und warum hat Quentin Tarantino so geschrien?
______
Habt ihr die Show verpasst oder wollt ihr sie nochmals Revue passieren lassen? Dann werft einen Blick in unsere Fotogalerie "Grammys 2010: Große Momente"