Die besten (und schlechtesten) Momente bei den Golden Globes
Chris Haston/NBCU Photo Bank
Was war das Beste, was bei den Globes passiert ist? Das Schlimmste? Wer hielt lange Reden? Wir haben eine kleine Zusammenfassung für Sie zusammengestellt.
Bester Spaßkiller: Haben Sie sich je gefragt, wie es wohl sein mag, das Kind berühmter Eltern zu sein, zum Beispiel das von Jennifer Lopez? Diese Frage wurde beantwortet, als die Sängerin/Schauspielerin/Designerin das redefreudige Publikum zu Beginn der Show mit einem "Hallo, hallo - Mama redet" zum Schweigen brachte. Finden Sie das beeindruckend - oder Furcht einflößend?
Kate Winslet ist die Vorleserin! Nein, wirklich. Sie las eine superlange Liste vor, mit Namen von Leuten, denen sie danken wollte. Auch wenn wir ihr gerne zuhören, gefällt es uns besser, wenn sie lange Reden in historischen Romanzen hält.
Sting—Was zum Teufel...? Der Sänger hatte sich zum Piraten aus dem 18. Jahrhundert verwandelt. Aber wir beschweren uns nicht...
Die seltsamen Fragen des Brad Pitt: Die Kamera fing Brad Pitt ein, als er einen Tischnachbarn fragte: "Wofür ist das?" Wir hoffen mal, dass es hierbei nicht um die winzigen Gabeln auf dem Tisch ging, sondern vielmehr um die Frage, welcher Award gerade vergeben wurde.
Bester Auftritt eines nicht nominierten Schauspielers: Ricky Gervais, der auf die Bühne kam und das Publikum erstmal zum Schweigen ermahnte. "Wie unhöflich seid ihr eigentlich?", fragte er. Im Anschluss brachte er eine Comedy-Einlage, die mindestens so gut (und so lang) wie die von Tom Cruise in Tropic Thunder war.
Beste Newsstory: Nein, David Duchovny gewann keinen Award für seine Rolle als Autor, der viel Sex hat, aber in seiner Rede erwähnte er seine "Frau", was sicher jeden Promi-Reporter dazu veranlassen wird, eine neue Story über den Stand seiner Ehe zu schreiben.
Beste Reaktionen: Tina Fey. Tom Hanks. Tom Cruise. Einige Stars erinnern sich daran, dass alle, die sich solche Award-Shows ansehen, genau darauf achten, wie die Stars sich verhalten, wenn sie am Tisch sitzen, essen und Reden halten. Deshalb verhalten sie sich so, als ob ihnen das Spaß macht. Gut gemacht, Leute! Könnt ihr vielleicht einigen eurer sehr gelangweilt aussehenden Kollegen mal beibringen, wie man das macht?
Schlechtestes Vorbild: Tom Wilkinson ist ein toller Schauspieler und bekam einen Award, den er sich auch redlich verdient hatte, aber als Paul Giamatti verriet, dass dieser ihn wieder zum Rauchen animiert hatte, war das nicht so gut. Das ist sicher kein Weg, bessere Rollen zu bekommen, Wilkinson.
Beste Autorenleistung: "gedankenlesende Bar-Mamsell", "altgediente Stripperin", "grasvertickende Vorstadtmutter" – wir wissen nicht, wer diese Ankündigungen schreibt, aber derjenige verdient einen Vertrag. Nicht schlecht.
Nutzloser Insider-Tipp: Wir wollen nicht damit angeben, dass wir Insider sind, aber wir sind uns ziemlich sicher, dass Slumdog Millionär bei den Oscars eine Rolle spielen wird.
Brügge-Star Colin Farrell gewann für seine Gauner-Komödie und hielt eine lange, unterhaltsame Dankesrede, die mehr berührte als mancher Film.
Schlimmste Abwesenheit: Heath Ledger
Am Vielversprechendsten: Bollywood-Filmstar Shahrukh Khan, auf der Bühne zusammen mit Frieda Pinto aus Slumdog Millionaire, sagte, er würde gerne auf indische Weise die Hüften (bzw. das Becken) schwingen, aber man würde ihn dafür von der Bühne werfen. Mhm, wir glauben, dass das halbe Publikum wahrscheinlich Dollarnoten auf die Bühne geworfen hätte.