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Sharon Stone wollte Botox-Spritzen für ihren Sohn

Sharon Stone Jeff Vespa/WireImage.com

Anfang September hatte Sharon Stone den Antrag gestellt, ihren Sohn Roan von Marin County in Nordkalifornien, wo er mit seinem Vater Phil Bronstein lebt, nach L.A. holen zu dürfen - ein Anliegen, das vom Gericht abgelehnt wurde.

Am Montag wurde nun der Gerichtsbeschluss veröffentlicht - und damit auch bizarre Details über das Verhalten der Schauspielerin, die nicht zuletzt auch ihre mütterlichen Fähigkeiten in Frage stellen.

Richterin Massullo lehnte den Antrag mit der Begründung ab, dass Roan, sollte er nach Los Angeles ziehen, große Verlustgefühle durchleben würde.

Massullo stelle Stones mütterlichen Fähigkeiten in Frage und hob ihre offensichtliche Überreaktion im Bezug auf Beschwerden des Jungen hervor: „Die Mutter behauptete, Roan habe ein Wirbelsäulenleiden“, bemerkte die Richterin. „Für diese Behauptung gab es keinen Nachweis.“

Und dann noch dieser Hammer: “Die Mutter hat vorgeschlagen, bei Roan gegen dessen Fußgeruch eine Behandlung mit dem Nervengift Botox vorzunehmen.“

Des Weiteren fuhr Massullo fort, dass Stone sich geweigert hätte, an Beratungsgesprächen teilzunehmen, wenn diese sich nicht mit ihrem Terminkalender vereinbaren ließen, und dass, obwohl die Gespräche einzig und allein dem Wohl ihres Sohnes dienten. Außerdem, so die Richterin würde [Stones] und [Bronsteins] Unfähigkeit, ihre persönlichen Unstimmigkeiten beiseite zulegen, die Situation nicht gerade vereinfachen.

Deshalb befand die Richterin letztendlich, dass [Bronsteins] Zuause für dieses Schuljahr ein stabileres Umfeld für Roan bieten würde. Der Junge darf seine Mutter während des Schuljahrs an ein bis zwei Wochenenden im Monat besuchen.

Weder Stones noch Bronsteins Anwälte wollten umgehend zu der Angelegenheit Stellung beziehen.  Auch Stones Publizist wollte sich nicht dazu äußern.

Als Stone und Bronstein sich scheiden ließen, kämpften beide um das Sorgerecht für Roan. Stone teilte dem Gericht mit, sie sei Roans Hauptbezugsperson, was Bronstein jedoch bestritt und behauptete, dass von seiner frühen Kindheit an, Roans Betreuung „an eine Reihe von Vollzeit (24 Std.) Nannys delegiert wurde“, und dass Stone sich nur begrenzt um ihren Sohn gekümmert hätte.

Nach der Scheidung teilten sich Stone und Bronstein das Sorgerecht abwechselnd. Der Junge verbrachte in dreiwöchigen Abständen Zeit in Los Angeles und San Francisco.

Als diese Vereinbarung sich als zu unruhig für das Kind erwies, beschlossen Stone und Bronstein, sich mit dem Sorgerecht jedes zweite Jahr abzuwechseln.

Allerdings änderte Bronstein seine Meinung und beantragte vor Gericht, dass ein zweijähriger Wohnortswechsel von Roan zu seiner Mutter nach Los Angeles nachteilig wäre, da er in seiner Schule „endlich akademische und soziale Fortschritte machen würde", aufgrund der Kontinuität in seinem Leben. Stone widersetzte sich Bronsteins Antrag, weshalb die Anhörung ins Leben gerufen worden war.

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