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Phoenix' Sprecher bestreitet eine mögliche psychische Erkrankung

Joaquin Phoenix John Paul Filo/CBS

Ein bekannter US-Psychiater, Paul Dobransky, ist der Meinung, dass Joaquin Phoenix an einer psychischen Krankheit leidet.

Die Diagnose des Doktors aus Chicago erfolgte, obwohl er den (Ex?)-Schauspieler nie persönlich kennengelernt hat. Dobransky erzählte der Los Angeles Times, dass Phoenix bei seinen letzten Auftritten, insbesondere bei seinem Besuch der David Letterman Show,  ein "gesellschaftlich unangemessenes Verhalten" an den Tag gelegt habe.

"Irgendwas stimmt da nicht und das geht über Drogenmissbrauch hinaus", erzählte Dobransky der Zeitung.

Unsinn, sagt Phoenix' Sprecher.

"Es ist total unangemessen für einen Arzt, der keine persönliche Beziehung und keinen Umgang mit der betroffenen Person pflegt, eine solche Diagnose zu stellen. Und das auch noch so öffentlich", teilte Publizistin Susan Patricola E! News mit.

"Hoffentlich hat er seinen Namen richtig buchstabiert. Noch so ein "Experte", der schnellen Ruhm sucht! Wie unprofessionell!"

Dobransky, ein bekannter Psychologe und Autor von Selbsthilfe-Büchern sprach sich ausdrücklich dagegen aus, Phoenix zur Witzfigur zu machen, wie das zum Beispiel Ben Stiller in seiner Parodie während der Oscarverleihung tat. "Ich fand diese Parodie sehr unangebracht", erklärte Dobransky der Times. "Man tritt niemanden, der mentale Probleme hat, mit Füßen."

"Es ist nicht ganz klar, was vor sich geht", sagte er. "Aber was auch immer es ist - es ist nicht lustig - ob es Drogenmissbrauch, eine mentale Störung oder eine seltsame Methode ist, eine neue Karriere anzufangen."

Es gibt noch eine andere Möglichkeit: Phoenix könnte allen einen Bären aufbinden. Sein angeblicher Karrierewechsel vom Oscar-nominierten Schauspieler zum grottenschlechten Hip-Hop-Künstler wird mit der Kamera festgehalten und zwar von niemand Geringerem als seinem Schwager Casey Affleck. Deshalb gibt es die Theorie, dass es sich um eine Doku im Borat-Stil handeln könnte.

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