Vampire Party!
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New Moon-Kritik: Solltet ihr ihn euch anschauen?
Summit Entertainment
Solltet ihr euch New Moon anschauen? Spielt es eine Rolle, was wir zu sagen haben? Wir nehmen mal an, ihr werdet euch New Moon auf jeden Fall anschauen. Doch solltet ihr noch Zweifel haben, sind wir euch gern bei eurer Entscheidung behilflich. Untenstehend haben wir eine individuell auf eure Persönlichkeit abgestimmte Filmkritik des mit größter Spannung erwarteten Films des Jahres für euch zusammengestellt.
Sucht euch selbst die Kategorie aus, die am ehesten auf euch zutrifft, und die Wahrheit über New Moon wird folgen.
Ihr seid Megafans! Ihr habt sofort weiche Knie bekommen, das erste Mal, als ihr Robert Pattinson in Twilight saht.
Dieser Film wird euch nicht enttäuschen, aber das kann sowieso kein Film, in dem Robert mitspielt. Leider werdet ihr aber nicht viel von Robert zu sehen bekommen, weil sein tugendhafter Vampir Edward Cullen nur als zarte Wolke einer entfernten Romanze auftreten wird und nicht viel mehr als „Biiiiitte" wimmert, während seine geliebte Bella Swan (Kristen Stewart) mit gebrochenem Herzen Trübsal bläst und mit dem Feuer spielt.
Der Höhepunkt des Films beinhaltet allerdings einen shirtlosen Rob. Und am Ende des Films werdet ihr vermutlich wieder weiche Knie bekommen. Wenn ihr ein leidenschaftlicher Robert-Fan seid, sollte euch das bis zum Debüt des dritten Films Eclipse im nächsten Sommer über Wasser halten.
Eure Bewertung: 1-
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Ihr seid Fans! Der erste Film hat euch positiv überrascht und jetzt seid ihr süchtig.
Wenn es Pattinson war, der euch anfangs geködert hat, besteht das Risiko, dass ihr das Interesse verliert, wenn ein shirtloser 17-Jähriger euch nicht mindestens genauso begeistern kann.
Die echten Stars dieses Films sind Jacobs (oder vielmehr Taylor Lautners) unglaublich durchtrainierte Bauchmuskeln. Die haben ungefähr genauso viele schauspielerische Fähigkeiten wie Pattinson selbst, dessen Ausdrucksweise in direktem Verhältnis zu seinem gebrochenen, blutleeren Herzen steht.
Wenn es aber Stewarts schauspielerische Leistung war, die euch zunächst beeindruckte, werdet ihr nicht enttäuscht werden. Sie ist genauso verwirrt und verwundert wie immer, und jetzt aufgrund ihrer Selbstmordabsichten sogar noch einen Deut heftiger.
Eure Bewertung: 2-
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Ihr gehört zu Team Stephenie! Ihr steht total auf die Bücher, aber der erste Film hat euch nicht besonders gefallen.
Wenn ihr auf Handlung und Figuren steht, habt ihr Pech gehabt. Edwards Leiden über eine fehlende Seele wird von Pattinson mit einer vagen Marlon-Brando-Impression umgesetzt. Einmal gerät er so in Rage, dass er ein Telefon zerschmettert, und eine Sekunde lang ist es richtig spannend.
So wichtig und interessant Nebenfiguren wie die Volturi in Stephenie Meyers literarischem Universum auch sein mögen, sie haben diesmal keine große Filmpräsenz.
Dakota Fanning taucht mit ihren schulmächenhaften Zöpfen und bedrohlich rot unterlaufenen Augen ganz plötzlich auf, doch sie ist kaum lange genug da, um das Wort Schmerz zu nuscheln. Und die eiskalte Scharfsinnigkeit des britischen Schauspielers Michael Sheen geht größtenteils unter.
Dafür bekommen andere, neue Figuren ganz viel Zeit, sich auf der Leinwand auszutoben und selbst Bücherfans dürften sich über das perfekt gecastete Wolfspack freuen. Es stiehlt mit seinen Reißzähnen und seinem bösartigen Gelächter jedem die Schau.
Eure Bewertung: 3
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Ihr seid ganz normale Menschen! Ihr habt im Grunde kein großes Interesse an Twilight, aber schaut euch in der Regel die neuesten Filme an.
Ok, hier ist eine Zusammenfassung für euch: Vampir Edward verlässt seine Freundin Bella, die daraufhin monatelang ihr Zimmer nicht mehr verlässt, aus Gründen, die nur den Lesern der Twilight-Romane klar sind. (Der Regisseur Chris Weitz scheint zu glauben, dass jeder weibliche Teenager nach einer Trennung drei bis vier Monate lang am Boden zerstört ist und dass verlängertes Trübsal blasen zu einem guten Kinofilm gehört.)
Dann fängt das Mädchen endlich an, mit einem Jungen namens Jacob herumzuspielen, der ganz ok zu sein scheint, bis er im Mondlicht zu bellen beginnt, und ständig davon spricht, wie gefährlich er ist. Es folgen lange Vorträge darüber, wer wen beschützen wird.
Edward realisiert schließlich, dass es ein Fehler war, Bella zu verlassen, was in einem heftigen Drama ausartet, voller Slow Motion und nackter Oberkörper.
Eines der Hauptprobleme ist leider, dass weder Weitz noch Pattinson uns vermitteln können, was an diesem rotlippigen, fast stummen Edward-Cullen-Kerl so traumhaft sein soll. Vor allem, wenn es da auch noch einen anschmiegsamen, shirtlosen, jungen Werwolf gibt, der nur darauf wartet, Bella zu seiner Prinzessin zu machen. (Hallo, Megafans, wir gehen davon aus, dass ihr das verstanden habt.)
Die Special Effects sind gut, die Musik ist großartig und ebenso wie der erste Film vermittelt auch New Moon das Gefühl von Intimität und Unabhängigkeit. Die Cinematografie und Effekte haben sich seit Twilight verbessert, aber wenn ihr Trübsal blasen nicht als Ereignis bezeichnet, werden eure Erwartungen an einen „ereignisreichen Film" nicht erfüllt.
Eure Bewertung: 3-
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Den Film schon gesehen? Wir sind auf eure Bewertung gespannt!




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