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DJ AM rauchte Crack und hatte Schmerztabletten genommen

Dj Am Jeff Kravitz/Getty Images

Behörden schließen Selbstmord als mögliche Todesursache im Fall DJ AM nicht aus. Und dafür könnte es sogar einige gute Gründe geben.

Eine Polizei-Quelle teilte dem US-Magazin People mit, dass der 36-jährige DJ und Clubbesitzer, dessen eigentlicher Name Adam Goldstein ist, zum Zeitpunkt seines Todes eine Vielzahl unverdauter Tabletten des verschreibungspflichtigen Schmerzmittels OxyContin im Magen hatte und eine sogar im Mund, als sein Leichnam entdeckt wurde. (Die genaue Anzahl der Tabletten ist nicht bekannt: People behauptet, es handle sich um neun, Associated Press behauptet, es seien sechs gewesen, die Behörden wollen sich nicht dazu äußern.)

„Er wollte sterben", teilte ein Insider People mit. „Er wurde bewusstlos, als er die Letzte nahm. Er hat sie nicht mal hinuntergeschluckt."

Wie bereits berichtet, wurden verschreibungspflichtige Tabletten und Drogenbesteck in Goldsteins TriBeCa-Apartment gefunden.

Sein früherer Kampf gegen die Drogenabhängigkeit wurde bereits mehrfach dokumentiert, erst jüngst in der noch nicht veröffentlichten MTV-Show Gone Too Far. Außerdem hat er an einem gebrochenen Herzen gelitten. Dennoch stehen Freunde der Idee, dass er Selbstmord begangen haben könnte, skeptisch gegenüber.

Da ist zum einen Goldsteins Ex, die sich angegriffen fühlt, dass ihre Trennung in dazu veranlasst haben soll, sich das Leben zu nehmen. Besonders, da sie in ihren Augen immer noch ein Paar waren.

„Jegliche Anspielung darauf, dass der Grund für diesen schrecklich tragischen Unfall unsere angebliche Trennung gewesen sein soll, ist nicht nur falsch, sondern auch widerlich“, sagte das Model Hayley Wood in einem Statement zu Us Weekly. „Wir waren zum Zeitpunkt seines Todes auf jeden Fall zusammen und ich liebe ihn sehr.“

Darüber hinaus teilte die Quelle People mit, dass eine Valentinstagskarte aus dem Jahre 2009 auf Goldsteins Laptop auf dem Wohnzimmertisch lag, zusammen mit ein paar Fotos der beiden.

Ein Spiegel soll von innen gegen die Schlafzimmertür gestellt worden sein, der  umfiel und zerbrach, als die Behörden den Raum betraten und Goldstein tot in seinem Bett vorfanden. Eine Crackpfeife lag neben ihm und man fand Crack unter seinem Körper.

Offensichtlich rauchte Goldstein „ziemlich viel Crack, verbarrikadierte die Türen und nahm sich das Leben“, erzählte die Quelle dem Magazin.

Des Weiteren heißt es in People, dass am Donnerstagabend eine Gedenkfeier für Goldstein im Hollywood Palladium, wo DJ AM im letzten Oktober zum ersten Mal nach seinem Flugzeugabsturz, den er und Travis Barker überlebten, auflegte.

„Das Format des Abends wird im Stile eines offenen 12-Stufen-Programms abgehalten“, war der Einladung zur Gedenkfeier zu entnehmen. „Sowohl Adams Freunde aus seiner Zeit im Entzug als auch diejenigen aus anderen Bereichen seines Lebens sind willkommen. Wir bitten lediglich darum, dass sich alle an die Anonymitätsetikette halten und das, was sie dort hören und wen sie dort sehen, für sich behalten.“

Zufälligerweise soll auch Michael Jackson am Donnerstagabend beigesetzt werden.

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Auch wenn er eine andere Art von Künstler war, erinnert uns DJ AMs Tod an andere Stars, die zu früh von uns gegangen sind.

 

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