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Demonstranten bei Auftakt von Katie Holmes Stück

Es waren nicht alles Arthur Miller Fans, die sich da am Donnnerstagaben auf dem Broadway versammelt hatten.

Mehr als zwei dutzend Demonstranten der Anti-Scientology-Gruppe Anonymous schlossen sich der Menschenmenge vor dem Gerald Schoenfeld Theater in New York an, wo Katie Holmes eine erste Probeaufführung von All My Sons hatte.

“Wir sind nicht hier, um Katie zu boykottieren, wir sind auch nicht hier, um das Stück zu boykottieren, wir sind hier, um gegen Scientology zu demonstrieren”, schrie ein Mitglied der Gruppe. „Es ist schrecklich. Scientology bringt Menschen um. Es folgt dir bis nach Hause. Das ist einfach pervers.”

Menschen trugen Masken im Stil von V wie Vendetta und hielten Schilder hoch, auf denen "Scientology Kills" und "Free Katie" stand.

“Wir demonstrieren nicht gegen Katie”, teilte ein Demonstrant der New York Daily News mit. „Doch bei Scientology handelt es sich um eine Sekte, die man, sobald man Mitglied wird, nicht mehr verlassen darf. Und wir wissen, dass Katie da wegen Tom Cruise nicht mehr rauskommt.“

All das hielt Cruise aber nicht davon ab, sich das Broadwaydebüt seiner Frau anzuschauen.

Der Schauspieler schlüpfte erst kurz bevor der Vorhang hoch ging in den brechend vollen Saal und fand auf dem Weg zu seinem Sitzplatz noch Zeit, die Hände von Gratulanten zu schütteln (darunter auch sein Kumpel Dustin Hoffman) und für Fotos zu posieren.   

Weder Cruises noch Holmes Sprecher wollten sich zu dem Tumult vor Beginn der Show äußern, stattdessen lieferte Cruise selbst eine Erklärung für das, was sich ereignete, zumindest innerhalb des Theaters.

“Sie war außerordentlich”, erzählte er der Daily News, nachdem die Besetzung sich zum letzten Mal verbeugte.

Die offizielle Premiere des Stücks, in dem neben Holmes auch Dianne Wiest, John Lithgow und Patrick Wilson mitwirken, findet am 16. Oktober statt.

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