Christian Bale entschuldigt sich für seinen Ausraster
AP Photo/Shizuo Kambayashi
Es gibt mindestens zwei Menschen, mit denen Christian Bale auf professioneller Ebene noch nicht abgeschlossen hat: Die Radiomoderatoren Kevin und Bean aus Los Angeles.
Nach einer Woche unerbittlicher Presseberichte bezüglich seiner an die Öffentlichkeit geratenen Schimpftirade am Set von Terminator: Die Erlösung, wählte Bale überraschender Weise eine populäre Radioshow, um sein Schweigen über den Vorfall zu brechen und die volle Verantwortung für seinen Ausraster zu übernehmen.
„Es war eine miese Woche für mich“, erzählte Bale den Moderatoren. „Ich weiß, dass ich dazu neige, leicht von Schimpfwörtern Gebrauch zu machen, das weiß inzwischen jeder.“
„Was ich aber betonen möchte ist, dass es keinen Zweifel darüber gibt, dass ich völlig daneben war. Mein Verhalten war total daneben. Ich habe mich wie ein Idiot benommen, das bereue ich.“
„Keiner, der sich das Tape angehört hat, ist härter davon betroffen als ich. Ich möchte mich da nicht herausreden. Das ist unverzeihbar. Das möchte ich auf jeden Fall klarstellen.“
Als Grund für die Tirade lieferte Bale folgende Erklärung: Die Dreharbeiten seien an dem Tag besonders intensiv gewesen und „ich stecke so viel in das, was ich tue und es liegt mir so viel an meiner Arbeit, dass mein Enthusiasmus manchmal einfach überhandnimmt.“
„Ich schäme mich dafür. Jeder sollte sich mal fragen, ob er nie einen schlechten Tag hatte, an dem er die Beherrschung verlor und das unheimlich bereute.“
Das heißt nicht, dass er kein Verständnis für das unersättliche Bedürfnis der Öffentlichkeit hat, sich den Mitschnitt immer wieder anzuhören und sich darüber lustig zu machen.
„Machen Sie sich ruhig auf meine Kosten über mich lustig, das habe ich vollkommen verdient.“
Bale, der sich für seine Mea Culpa durchaus ein anderes Medium hätte aussuchen können, sagte, er habe sich für den Radiosender entschieden, weil er sich die ganze Woche über die Verspottung und das wiederholte Abspielen seiner Tirade angehörte habe und selbst darüber lachen musste.
Was sein Verhältnis zu dem Kameramann Shane Hurlbut betrifft, so sei das Problem kurz nach dem Ausraster behoben worden.
„Wir haben unsere Streitigkeiten beigelegt… Ich beabsichtige auch nicht, jemanden feuern zu lassen. Es gibt überhaupt kein Problem.“
1 Comments
-
Show the next 1 - 0 of 1 comments
Now loading...