"Bruno": ein schwuler Tag in West Hollywood
AP Photo/Mark J. Terrill
Von einer Demo gegen die gleichgeschlechtlich Ehen zum Go-Go-Tanzen in einer Schwulenbar - das gehört zum normalen Alltag für Sacha Baron Cohen.
Der britische Komiker, verkleidet als österreichischer Fashionisto Bruno, war der Überraschungsgast auf Tom Whitmans wöchentlichen Party in der Here-Lounge in West Hollywood.
Aber er kam nicht nur einfach vorbei.
Er stieg um rund 22 Uhr auf die Bar und tanzte zur Musik von DJ Manny Lehman gemeinsam mit einem Go-Go-Tänzer, der ein Wrestler-Outfit trug. Cohen tanzte für rund fünf Minuten und zog sogar einige männliche Fans an, die ihm Dollarscheine in die Hose steckten.
Cohen wurde von einer Kamera-Crew begleitet, die das Ganze vermutlich für seinen kommenden Film über Bruno filmte.
Am Morgen hatte Bruno an einer Demo für „Ja zum Antrag 8“ teilgenommen, die in Downtown Los Angeles stattfand. Dabei handelt es sich um einen Bürgerentscheid, der, sollte er bei der Wahl am 4. November die Mehrheit bekommen, die gleichgeschlechtliche Ehe in Kalifornien wieder verbieten würde. Für eine kurze Zeit konnte sich der Schauspieler, mit einer blonde Perücke und konservativer Kleidung ausgestattet, unter die Leute mischen. Als man ihn erkannte, sprang er in einen Van und fuhr weg.
Cohen tauchte in letzter Zeit vermehrt als sein Alter Ego Bruno auf Events rund um den Globs auf. Er schaffte es unter anderem, sich in Stella McCartneys Modenschau im Oktober in Paris zu schmuggeln und wurde ein paar Tage davor von der Polizei weggeführt, nachdem er auf den Laufsteg der "Agatha Ruiz de la Prada"-Modenshow gesprungen war.
Er soll es wohl auch bei der Versace-Modenshow versucht haben, wurde aber von der Security abgehalten.





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