Angelina Jolies Afghanistan-Reise
FAME Pictures
Oscar-Gewinnerin und UN-Botschafterin Angelina Jolie reiste vergangene Woche für zwei Tage nach Afghanistan, um auf die Problematik von Vertriebenen und heimkehrenden Flüchtlingen aufmerksam machen.
"Die Courage, Ausdauer und ruhige Würde, die diese Familien ausstrahlen, die hier ihr Leben wieder neu aufbauen, zeigt, zu was der Mensch wirklich fähig ist und sollte den Rest der Welt inspirieren", sagte Jolie.
Millionen von Menschen sind über die Jahre aus ihren Dörfern vertrieben worden und sind nun völlig mittellos, ein Problem, das nächsten Monat auf einer internationalen Konferenz in Kabul adressiert werden soll.
Jolie, die aufgrund der Reise nicht bei der Premiere ihres Films Changeling in Los Angeles anwesend war, reiste durch verschiedene Regionen Afghanistans, traf sich mit afghanischen Familien und besuchte eines der größten Vertriebenenlager des Landes - laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen haben sich dort seit 2001 mehr als fünf Millionen Afghanen eingefunden.
Am Ende ihrer Reise rief Jolie zur Erschaffung von langfristigen Programmen auf und zu einer Ausweitung der finanziellen Hilfe, vorzugsweise vor Winteranbruch.
"Afghanistan kämpft nun schon geraumer Zeit mit den Auswirkungen der großen Anzahl von Vertriebenen", sagte sie. "Verständlicher Weise. Es handelt sich hier um eine der größten Völkerwanderungen in der neuzeitlichen Weltgeschichte."
Es ist nicht bekannt, ob Jolie bei der Konferenz im nächsten Monat anwesend sein wird, ihr Bericht soll jedoch verwendet werden.






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