Amy Winehouse: (erneut) kein Zutritt in die USA
AP Photo/ Yui Mok, Kevin Mazur Getty Images, Lester Cohen/ Getty Images No Expiration
Noch ein Déjà-vu für Amy Winehouse.
Eineinhalb Jahre nachdem sie den Grammys aufgrund eines Einreiseverbots wegen Drogenbesitzes nicht beiwohnen durfte, haben die amerikanischen Behörden es erneut abgelehnt, der "Rehab"-Interpretin ein Arbeitsvisum auszustellen, das ihr erlauben würde, auf dem Coachella-Festival aufzutreten. Der Grund: Ihre Anzeige wegen tätlichen Angriffs vergangene Woche.
Ihr Sprecher sagte, Winehouse werde aufgrund ihrer “derzeitigen rechtlichen Probleme“ nicht auf dem Megafestival im kalifornischen Indio teilnehmen können.
“[Ihr] Fall wird nicht rechtzeitig geklärt werden, dass sie es noch auf das Musikfestival schafft, sagte der Publizist Chris Goodman.
Das bedeutet, dass Winehouse nicht mehr Teil einer hochkarätigen Besetzung sein wird, die neben vielen anderen auch Paul McCartney, the Cure, the Killers, Leonard Cohen, My Bloody Valentine und Conor Oberst beinhaltet.
Die Visa-Verweigerung war ein schwerer Schlag für Winehouse, die gerade versucht, ihre persönlichen Probleme in den Griff zu bekommen und sich auf ihre Karriere zu konzentrieren.
Winehouse' jüngstes Problem hat sie ihrem Auftritt auf dem exklusiven "End of Summer"-Ball im September in London zu verdanken. Berichten der Polizei zufolge, soll die Diva einen Fan, der ein Foto mit ihr wollte, tätlich angegriffen haben.
Winehouse wurde bereits letztes Jahr die Einreise in die USA für die Grammys verweigert, nachdem sie in Norwegen wegen Marihuanabesitzes verhaftet worden war. Bis es ihren Anwälten gelang, die Einreisebehörde davon zu überzeugen, ihre Entscheidung rückgängig zu machen, war es für einen Auftritt zu spät und die 25-jährige Sängerin, die fünf Trophäen gewann, darunter auch "Album des Jahres", musste eine Live-Performance per Videoübertragung hinlegen.





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