Sandra Bullock mit Ehemanns Ex in Sorgerechtsschlammschlacht
Hier haben wir zwar nicht den Kampf von Gut gegen Böse, aber dieser ist auch nicht schlecht: Das berühmte nette Mädel von nebenan nimmt es mit einem frischgebackenen Knast-Pornostar auf und liefert sich mit ihr einen medienträchtigen Sorgerechtsstreit.
Bei dem Kind handelt es sich um die fünfjährige Sunny James, die Tochter des Ehemanns von Bullock, Jesse James, und seiner Ex, dem Porno-Starlet Janine Lindemulder.
James hatte den größten Teil des letzten Jahres (mit voller Unterstützung seiner Frau Sandra Bullock) das alleinige Sorgerecht für das Mädchen, da Lindemulder die letzten sechs Monate wegen Steuerhinterziehung hinter Gitter verbrachte.
Nun, da sie wieder frei ist, will sie wieder das Sorgerecht anstreben und was wäre dafür besser geeignet als eine Fernsehsendung wie Good Morning America?
"Was gibt ihr das Recht, mir meine Tochter wegzunehmen?", fragte Lindemulder und bezog sich damit auf Bullock, gegen die sie wohl den meisten Groll hegt. "Das ist meine Tochter. Ich gebe mein Bestes als Mutter."
Sie gab zwar zu, dass sie "in der Vergangenheit schreckliche Fehler" gemacht habe, betont aber, dass sie ihr Leben nun im Griff habe.
Bullock und James sehen das Ganze etwas anders.
Beide hatten in einem Schreiben an den Richter in Lindemulders Steuerhinterziehungs-Verhandlung eine härtere Strafe gefordert. Sie stellten das Video-Girl aus dem Blink-182-Video auch als schlechte Mutter dar.
"Mir ist bewusst, dass Janine mehrfach behauptet hat, dass ich deshalb Sunny haben will, weil ich keine eigenen Kinder haben könnte“, schreibt Bullock in dem Brief, den ABC News erworben hat. "Wenngleich es mir auch schwerfällt, mir das auch nur anzuhören, geschweige denn mich dazu zu äußern, kann ich nur sagen, dass das weit entfernt von der Wahrheit ist."
Stattdessen behauptet sie, dass es an Lindemulders Lebensstil läge, dass sie und ihr Mann keine eigenen Kinder haben wollten. "Uns wurde klar, dass es aufgrund der instabilen Lebensumstände von Sunny nicht in ihrem Interesse wäre, ein weiteres Kind zu haben."
Aber laut Bullock wäre es für Sunny wohl auch schädlich, wenn Lindemulder Teil ihres Lebens sein würde.
"Ich arbeite nicht mehr so viel wie zuvor, damit ich hier bei Jesse und den Kindern sein kann, da es absolut notwendig ist", schreibt sie. "Man weiß nie, in welchem Zustand Janine sich befindet und - was schlimmer ist - in welchem Zustand Sunny sein wird.
Wenn Sunny bei Janine ist, ist sie oft sich selbst überlassen, da ihre Mutter schläft, weil sie zu viele Drogen genommen hat."
Lindemulder ließ das natürlich auch nicht auf sich sitzen.
"Sandy weiß doch gar nicht, was in meinem Haus abläuft. Sie weiß es nicht, sie kann das gerne wissen", sagte sie im Frühstücksfernsehen. "Bitte, komm vorbei! Ich koche uns was zu essen und wir setzen uns zusammen, nur wir zwei Frauen unter uns."
Zu den Vorwürfen bezüglich ihrer Lebensumstände - James und Bullock kritisierten nicht nur Lindemulder, sondern auch deren neuen Ehemann, Jeremy Aikman, der bereits etliche Male mit dem Gesetz in Berührung kam, wegen Alkohol, Waffen und der Herstellung von Drogen - sagt Lindemulder, dass die beiden schlicht und einfach falsche Informationen hätten.
"Es ist sehr verletzend. Die Anschuldigungen, speziell von Sandra... von ihr kommend ist das schlimmer, weil wir nie zusammensaßen und uns unterhalten haben. Das wünsche ich mir mehr als alles andere, dass wir miteinander kommunizieren."
Lindemulder gibt jedoch zu, dass Bullock eine "hervorragende Mutter" ist, die ihre Tochter wirklich sehr gerne hat.
Dieses Kompliment hat Bullock sich zu Nutzen gemacht.
"Ich weiß, dass der Begriff 'Stiefmutter' vielseitig gedeutet wird, unter anderem auch als 'ein besserer Babysitter'", schreibt sie. "Meine Pflichten und Verantwortung für Sunny, Chandler und Jesse Jr. gehen weit darüber hinaus.
Wir sind VOLL darauf vorbereitet, die Verantwortung zu übernehmen, um den Übergang für Sunny so einfach wie möglich zu machen, sollte Jesse das alleinige Sorgerecht bekommen... Wir sind hier und wissen, dass wir eine große Aufgabe vor uns haben, aber wir haben bereits eine stabile Basis aufgebaut und sind auf alles vorbereitet."
Das bedeutet dann wohl auch, dass sie auf einen heftigen Sorgerechtsstreit vorbereitet sind.
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