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Rupert Everett bezeichnet Jackson als "Freak"

Rupert Everett, Michael Jackson Ash Knotek/ZumaPress.com, Getty Images

Jetzt mal halt, Rupert Everett.

Wir sagen ja nicht, dass Michael Jacksons Vermächtnis mit Handschuhen angefasst werden sollte - einem glänzend weißen vielleicht - doch der Mann, der uns Thriller gab, verdient mit Sicherheit Besseres… besonders, von dem Mann, der uns dies gab.

“Er war ein Freak”, teilte Everett dem britischen Daily Mirror mit. "Ich glaube, es war ein glücklicher Zufall, dass er gestorben ist.

Er hat ausgesehen wie eine Figur aus Shrek. Er hat sich von einem Schwarzen in einen weißen Clown verwandelt."

Trotzdem schien Jackson zu einem bestimmten Zeitpunkt durchaus Reize auf Everett ausgeübt zu haben. „Als ich 14 war, hätte ich sofort mit Michael Jackson geschlafen, wenn sich mir die Chance geboten hätte", erklärte er weiter.

Während Jacksons offizielle Todesursache noch nicht geklärt ist, war Dr. Everett großzügig genug, seine eigene Diagnose über den Tod des Stars zu stellen.

"Er wurde von dem Prozess ans Kreuz genagelt, als er wegen Kindesmissbrauch angeklagt war. Das hat ihn umgebracht".

Jemand sollte die Gerichtsmedizin informieren.

(Das kommt wohlgemerkt von demselben Mann, der Soldaten als Schlappschwänze bezeichnete und Hollywood mit al-Qaeda verglich).

Als Grund, weshalb er dachte, dass das „lebende Kunstwerk“ Jackson tot besser dran sei, nannte er die Reihe von geplanten Comback-Konzerten.

„Er sollte 50 Konzerte in London spielen. Und es wäre egal gewesen, ob er gut oder schlecht gewesen wäre. Er hätte es nicht geschafft, alle zu spielen und die Presse hätte ihn niedergemacht.

Er verkörperte den Schmerz und die Angst, die ein schwarzer Mann in einem Land mit Sklaverei erleidet“, fuhr er fort (das hört sich ganz nach Papa Joe an). 

„Wir haben ihn alle beobachtet, als er sich von Schwarz zu Weiß verändert hat.“

Everett teilte außerdem großzügigerweise seine Theorie mit uns, dass Jacksons Tod möglicherweise den Anfang vom Ende für den Rest der Celebritys signalisieren würde. Hey, ein Silberstreif!

“Es ist wie die letzten Tage von Versailles. Ich frage mich, wie viel mehr Unsinn die Menschen über Promis ertragen können.“

In der Tat.

Das einzige Thema, für das Everett Jackson nicht kritisierte, war komischerweise dessen Hang zu Schönheitsoperationen.

Auch Heuchelei hat ihre Grenzen.

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