Natalie Portman: Veganismus ist das einzig Wahre
Steve Granitz/ Getty Images; Amazon
Natalie Portman, Schauspielerin und Tierschützerin, verfasste für die Huffington Post einen Artikel, den man als ein Plädoyer für Veganismus betrachten darf.
Sie bezeichnet Jonathan Safran Foers Eating Animals als Inspiration, sich nach 20 Jahren als Vegetarierin dazu zu entscheiden, auch auf alle tierischen Nebenprodukte zu verzichten.
"Ich habe mich immer damit zurückgehalten, andere zu kritisieren, weil ich es selbst hasse, wenn andere sich mir gegenüber so verhalten", schreibt sie. „Ich werde öfters ins Verhör genommen, weil ich Vegetarierin bin (z. B.: 'Was passiert, wenn Sie herausfinden, dass Karotten auch ein Schmerzempfinden haben? Was werden Sie dann essen?').
"Ich habe auch Angst zu denken, ich wüsste etwas besser als andere - eine historisch gesehen gefährliche Einstellung. (Ich werde nämlich öfters daran erinnert, dass auch Hitler Vegetarier war.) Aber dieses Buch hat mich daran erinnert, dass gewisse Dinge einfach falsch sind."
Portman lehnt die allzu simple Denkweise: ‚Es schmeckt lecker, deshalb tu ich es' ab und stimmt Foers Argument zu, dass es nicht schaden würde, wenn man sich vor dem Abendessen etwas mehr Gedanken machen würde.
"Er ist der Meinung, dass der Gedanke, dass es wichtiger ist, seinen Gastgebern gegenüber höflich zu sein als seinen eigenen Idealen treu zu bleiben, in einem anderen Zusammenhang absurd wäre (z.B.: Ich glaube nicht an Vergewaltigung, aber wenn ich damit meinen Gastgeber zufriedenstelle, dann ist das eben so)."
Und wenn sie den Akt des Fleischessens so hochstilisieren (und damit gleichzeitig den Schweregrad einer Vergewaltigung so herunterspielen) muss, um ihren Standpunkt klarzumachen, dann ist das auch so.





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