George Clooney ließ Oscars für Obama ausfallen
Sehr zur Enttäuschung seines Kumpels Brad Pitt und Millionen von Zuschauern, war von George Clooney bei der Oscar-Verleihung weit und breit nichts zu sehen.
Allerdings hatte der ehemalige ER-Doc dafür einen guten Grund: Er musste sich auf einen Besuch am Montag bei US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus vorbereiten.
Und anstatt darüber zu debattieren, ob Mickey Rourke statt Sean Penn den Oscar als bester Hauptdarsteller verdient hätte, sprachen Clooney, Obama und Vizepräsident Joe Biden über die Lage in Darfur.
„Ich habe mich ungefähr 15 Minuten mit dem Präsident im Oval Office getroffen und anschließend mit dem Vizepräsident“, erzählte der Schauspieler und Aktivist per Satellit auf der CNN-Talkshow Larry King Live am selben Abend.
„Wir haben über meinen Besuch in Tschad und dem Grenzgebiet von Darfur gesprochen. Und wir haben darüber gesprochen, dass der Moment sehr bald kommt, an dem der Internationale Gerichtshof den sudanesischen Präsident für Kriegsverbrechen anklagen wird, etwas, was noch nie zuvor mit einem amtierenden Präsidenten gemacht wurde.“
Clooney, ein Friedensbotschafter der UN, sprach über die Prioritäten und Wege, die die amerikanische Regierung einschlagen kann, um Frieden in die ums Überleben kämpfenden Region zu bringen.
„Wir müssen diplomatisch vorgehen, und zwar massiv und ziemlich bald. Die Möglichkeit dafür ist vorhanden.“





0 Comments
Now loading...