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Drew Barrymore zum Single-Dasein: "Es ist toll!"

Drew Barrymore, He's Just Not That Into You New Line Cinema

Der erste Satz im Film Er steht einfach nicht auf dich stellt folgende These auf: “Eine Frau wird nie den ersten Jungen vergessen, den sie mochte.”

Für Drew Barrymore war das Alex Rubenstein.

“Er hinterließ mir immer Liebesbriefe im Mülleimer”, erzählt Barrymore mit einem Lachen. “Ich weiß zwar nicht, warum, aber er passte immer auf, dass ich hinsah und dann schmiss er sie in den Mülleimer, rannte weg und ich holte mir den Brief.”

Sie lacht wieder und sagt: “Daraus wurde nicht mehr. Wir waren sechs oder sieben. Das war alles ganz harmlos.”

Barrymore, 33, ist eine Co-Produzentin der neuen Komödie Er steht einfach nicht auf dich (Kinostart: 12. Februar) und übernahm auch selbst eine Rolle. Es geht um mehrere Single-Frauen, die die uralte Frage beantworten wollen, wie Männer denn nun denken und wie sie vorgehen.

Und wie sieht es mit Drews Privatleben derzeit aus?

“Ich bin seit acht Monaten Single”, sagt sie und gestikuliert mit den Händen. “Ich bin nicht in einer schlechten Beziehung und das ist klasse.”

In dem Film spielen neben Drew noch Ginnifer GoodwinJennifer Aniston, Ben Affleck, Scarlett Johansson, Jennifer Connelly, Kevin Connolly, Bradley Cooper und Barrymores Ex-Freund Justin Long mit. (Ja, die beiden sind immer noch gute Freunde - vergangenen Samstag wurden sie zusammen in Hollywoods angesagter trendy Bar H-wood gesehen.)

Einige Kinobesucher, wenn nicht alle, werden sich sicherlich die Frage stellen, warum Aniston die Rolle von Beth annahm, eine Frau, die in einen Mann verliebt ist (Affleck), der total perfekt ist, außer, dass er nicht ans Heiraten glaubt. Nein, diese Handlung wurde nicht aus Anistons Privatleben übernommen, aber die Regenbogenpresse wird sich bestimmt darüber auslassen. Aniston spielt eine bestimmte Szene so überzeugend, dass wir Ihnen empfehlen, Taschentücher mitzunehmen.

“Das hat nichts damit zu  tun”, sagt Barrymore zu jedem, der versucht, die echte Aniston in der Figur Beth wieder zu erkennen. “Darum geht es nicht, das ist ein Film und diese Figuren sind Filmfiguren. Der Film ist unterhaltsam und man kann sich damit identifizieren.”

Und man kann sicher sagen, dass jeder sich in mindestens eine der Figuren hineinversetzen kann. Wer war nicht schon in beiden Situationen, verliebter zu sein oder mehr geliebt zu werden?

Barrymore sagt, dass man eine schlechte Beziehung nur mit Ehrlichkeit beenden sollte. Sie will, dass ein Typ es ihr klar sagt, wenn er nicht so auf sie steht und umgekehrt.

“Nicht die Wahrheit sagen? Das macht mich am wütendsten”, sagt sie. “Ich komm damit schon klar, ich bin stark genug. Da weiß man wenigstens, wo man steht. Oh, er sagte, dass er mich nicht so toll findet? Nun, dann gibt es nichts mehr zu analysieren. Damit spart man viel Zeit!”

Drew Barrymore, Grey Gardens Peter Stranks/HBO

Drew ist zurzeit sehr in ihre Arbeit vertieft. Diese Jahr möchte sie auch ihr Regiedebüt machen, und zwar mit der Komödie Whip It, mit Ellen Page in der Hauptrolle.

Im April wird man sie in den USA in einem Film sehen, der schon kräftig für Furore sorgt: Grey Gardens.

Der Film basiert auf dem Kult-Dokumentarfilm aus dem Jahr 1975, der den gleichen Titel trug. Hierbei geht es um Jackie Os exzentrische Tante Edith “Big Edie” Beale und ihre Tochter Little Edie, die in einer riesigen 28-Zimmer-Villa in New Yorks East Hamptons lebten.

Jessica Lange spielt Big Edie und Barrymore ist Little Edie.

Barrymore bereitete sich eineinhalb Jahre auf den Film vor, inkl. totaler Isolation für mehrere Monate, um wie Edie zu leben. “Ich versprach dem Regisseur Michael Sucsy, dass ich das tun würde”, erklärt sie. “Ich emailte nicht und las keine Zeitung. Ich redete nicht mit Freunden und sah nicht fern. Ich telefonierte nicht und benutzte eine alte Schreibmaschine. Ich las ihre Tagebücher, hörte ihre Musik und das war's. Ich tat nichts Modernes.”

Wenn Sie glauben, dass sie übertreibt, fragen Sie ihre Produktionspartnerin Nancy Juvonen. “Das war das erste Mal, dass ich nicht mit Nan redete”, sagt Barrymore. “Ich sprach drei Monate lang nicht mit ihr. Sie lud mich via Brief zu ihrer Hochzeit ein… adressiert an Edie.”

- Zusätzliche Berichterstattung von Ashley Fultz

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