Josh Hartnett, London

Goff/INFphoto.com

Ein britisches Gericht hat den Fall um Josh Hartnetts Libido ad acta gelegt.

Der Schauspieler erhielt von dem Daily Mirror eine Entschädigungssumme in Höhe von umgerechnet ca. 23.000 Euro für eine Geschichte, in der behauptet wurde, er sei von Überwachungskameras bei Sex-Spielchen mit einer mysteriösen Dame in der Bibliothek eines Londoner Hotels erwischt worden.

Wie der Anwalt des 30-jährigen Schauspielers, Graham Atkins, berichtet, habe die Boulevardzeitung inzwischen zugegeben, dass die anzügliche Geschichte, die am 1. September unter dem Titel "Josh Hartnetts obszönes CCTV-Gerangel" veröffentlicht wurde, „komplett fabriziert“ gewesen sei.

Atkins teilte dem High Court in London mit, der Artikel, der sich im Internet wie ein Lauffeuer verbreitet hatte, hätte Hartnett, den er als einen "ernsthaften jungen Schauspieler, der sich stets auf angemessene und professionelle Weise verhält", bezeichnete, "verletzt, in Verlegenheit gebracht und in Bedrängnis" versetzt.

Hartnett befindet sich seit einigen Monaten in London, wo er für eine West-End-Produktion von Rain Man, in der Rolle, die Tom Cruise ursprünglich spielte, zu sehen ist.

Eine Anwältin für den Mirror äußert vor Gericht ein Mea Culpa für das Verhalten der Zeitung.

Victoria Jolliffe fügte hinzu, das Blatt hoffe, durch die Entschuldigung und Entschädigung seien „die Dinge richtig gestellt und das Ansehen des Klägers wiederhergestellt worden“.

Hartnett will die Entschädigungszahlung an eine gemeinnützige Organisation spenden.

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