Also, lassen Sie uns mal über das Britney-Comeback reden und dem Ganzen am besten auch gleich einen neuen Titel verpassen, denn wie die Pop-Prinzessin in der  neuen MTV-Doku Britney: For the Record verriet, gefällt ihr diese Bezeichnung überhaupt nicht. Wie wär's denn dann zum Beispiel mit "Britney Revival"?

Wie dem auch sei, letzte Woche wurden wir bereits mit einer Flut von Britney-News überschwemmt. Sie absolvierte zahlreiche Auftritte in Europa, gab einige große Interviews und jetzt lief am Wochenende eine mit Spannung erwartete Doku auf MTV in den USA, die Einblick geben sollte, was ihr im vergangenen Jahr so im Kopf rumgespuckt ist.

Einige ihrer Aussagen waren ja bereits vorab zitiert worden, aber Britney dabei zuzusehen, wie sie, den Tränen nahe, zugibt: "Ich bin traurig" oder wie sie einfach ganz ruhig im Auto sitzt, während die Paparazzi um sie herum ausrasten oder wie sie darüber sinniert, dass sie doch mal ein cooles Mädel gewesen sei - das alles bricht einem fast das Herz.

Sie ging nicht auf alle Fragen so ausführlich ein, wie wir das gerne gehabt hätten. Warum sie zum Beispiel ihren Kopf rasiert hat. “Es gibt viele Leute, die sich den Kopf rasieren”, sagte sie einfach. An dieser Stelle wurde dann Madonna eingeblendet, die erklärte, dass Britney sich mit sich selbst auseinandersetze, langsam erkenne, dass es eine Ordnung im Universum gebe, dass sie erwachsen werde und dass alles gut werden wird. (Britney kann nur hoffen, dass sie eines Tages mal so weise wird wie Madonna.)

Letztendlich wünscht sich Britney, dass wir in ihr eine normale junge Frau sehen, die ihre Kinder liebt und hart arbeitet. Natürlich kann man diesen Dokumentarfilm auch als ein beeindruckendes, 90-minütiges Werbemittel für die "neue und verbesserte Britney" sehen.

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