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Angelina Jolie

Berliner Photo

Steht die New York Times auf Anistons Seite? Das könnte man zumindest annehmen, wenn man sich den Artikel durchliest, der Angelina Jolies Umgang mit den Medien unter die Lupe nimmt. 

Die Story untersucht, wie Angelina entscheidende Momente in ihrem Leben nutzt, um sich in den Medien in einem besseren Bild darzustellen - und das ganz ohne die Hilfe eines Publizisten. Das sind nicht unbedingt schockierende Neuigkeiten, aber die Times belegt ihre Aussagen mit zahlreichen Beispielen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Können Sie sich noch daran erinnern, wie sie mit einem Fläschchen Blut um den Hals herumlief und mit ihrem damaligen Ehemann Billy Bob Thornton auf dem Weg zu einem Event Sex in der Limousine hatte und dann den Reportern anschließend ausführlich davon erzählte? Als sie dann genug davon hatte und sich von Billy Bob scheiden ließ, wollte die Zeitschrift Us sie interviewen. Das lehnte sie zwar ab, aber angeblich nannte sie der Zeitschrift einen Zeitpunkt und einen Ort, wo sie sich mit ihrem Sohn Maddox aufhalten würde, damit die Fotografen ein paar Fotos einer jungen, alleinerziehende Mutter schießen konnten, die Schwierigkeiten hat, etwas Privatsphäre mit ihrem Sohn zu bewahren.

Oder als sie sich in Brad Pitt verliebte, als dieser noch mit Jennifer verheiratet war?

Das war nicht schön, aber der perfekte Zeitpunkt für Angie nach Pakistan zu fliegen, um sich ein afghanisches Flüchtlingscamp anzusehen und für Brad Kashmir besuchen, um auf die Erdbebenopfer aufmerksam zu machen.

Angelinas Wohltätigkeitsberater Trevor Neilson bestreitet jeglichen Zusammenhang zwischen den beiden Events und teilte der Times mit: "Anscheinend ist niemandem so richtig klar, wie komplex ihr Leben ist. Ein Großteil ihrer Charity-Tätigkeiten geschieht abseits der Öffentlichkeit."

Das mag zwar auf ihre Charity-Arbeit zutreffen, aber sie hat definitv ein Händchen dafür, wann es gut für sie ist, in den Medien aufzutauchen. 

Wenn's um den Verkauf von Baby-Fotos geht, haben die Jolie-Pitts anscheinend auch viel Mitspracherecht. Für das Privilig im August, die Fotos der Zwillinge zu veröffentlichen, musste People laut Berichten einen "redaktionellen Plan" für das Layout vorlegen, versprechen, nie wieder den Spitznamen Brangelina zu verwenden und eine lebenslange positive Berichterstattung garantieren. Wir nehmen mal an, dass das Brechen dieser Regeln die Todesstrafe mit sich bringen würde...

Überrascht Sie das? Wohl nicht wirklich. Was uns überrascht, ist dass die Times sich dafür so interessiert, aber man muss ja im Rennen bleiben und es spannend halten. Ein Blogger des Daily Beasts hat sich nun auch klar als Aniston-Anhänger geoutet, und somit geht die Runde der Medienschlacht der vergangenen Woche an Jennifer.