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Michael Jackson

AP Photo/Jockel Finck, File

Michael Jackson hat mal wieder eine Klage am Hals, allerdings hat diese zur Abwechslung mal nichts mit minderjährigen Kindern zu tun.

Der Sohn des Königs von Bahrain, auch bekannt als Sheik Abdulla Bin Hamad Bin Isa Al-Khalifa, hat gegen den Pop-Star wegen Vertragsbruchs eine Klage in Höhe von $7 Millionen vor einem Lononer Gericht eingereicht. Er behauptet, Jackson hätte es versäumt, einem exklusiven Plattenvertrag nachzukommen.

Der Scheich soll Jackson angeblich $7 Millionen für zwei Alben, eine Bühnen-Show und eine Autobiografie vorgestreckt haben, ihm ein Aufnahmestudio gebaut und ihm einen Rolls-Royce, der ungefähr $275.000 Wert ist, zur Verfügung gestellt haben.

Und während Jackson mehr als gewillt gewesen sei, die Gelder zu akzeptieren, hätte er das versprochene Album nie aufgenommen.

Der ehemalige „King of Pop“ behauptete hingegen, dass alle Gelder, die er erhalten hatte „Geschenke“ gewesen seien, und dass es nie zum Abschluss eines Vertrags gekommen wäre. Ähnliches behauptete er bereits im September 2006, als er verkündete, dass er sich nach nur fünf Monaten (und keinem einzigen Album) von Plattenlabel Two Seas Records, das seinen Sitz in Bahrain hat und von ihm und Al-Khalifa gegründet wurde, getrennt hatte.

Der Scheich behauptet indessen, das Geld sei nur ein Darlehen gewesen, das aus den Einnahmen ihrer geplanten Zusammenarbeit wieder zurückbezahlt hätte werden sollen und dass er seinem Kumpel einfach nur einen Gefallen tun wollte, um diesem aus seiner finanziellen Notlage zu helfen.

Die ungewöhnlichen Geschäftspartner waren mal gute Freunde: Jackson wohnte 2005 sechs Monate lang zusammen mit seinen Kindern und seiner Entourage von Beratern in der bahrainischen Residenz des Scheichs, nachdem er in den USA von einer Anklage wegen Kindesmissbrauchs freigesprochen worden war.

Obwohl der Fall am Montag vor Gericht ging wird gemeinhin angenommen, dass die beiden sich außergerichtlich einigen werden.