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Eine junge Frau, die sich anscheinend total Paula Abdul verschrieben hatte, wurde tot in ihrem Auto vor deren Haus in Los Angeles aufgefunden. Die Polizei geht von einem Selbstmord aus, die offiziellen Untersuchungen sind allerdings noch nicht abgeschlossen. 

Der Gerichtsmediziner identifizierte das Opfer als die 30-jährige Paula Goodspeed. Die Frau war wohl schon über viele Jahre hinweg auf die "Forever Your Girl"-Sängerin fixiert und hatte sich sogar zweimal bei der US-Talentshow American Idol (dem Pendant zu Deutschland sucht den Superstar), bei der Abdul in der Jury sitzt, beworben.

"Ich bin schockiert, und dieser Vorfall macht mich sehr traurig", teilte Abdul E! News mit. "Ich habe großes Mitgefühl für ihre Familie und schließe sie in meine Gebete mit ein."

Goodspeeds Familie hatte die Frau am Dienstag um 3 Uhr morgens als vermisst gemeldet. 

Quellen erzählten, dass die 30-jährige Goodspeed Abdul seit 17 Jahren stalkte. Vor dem tragischen Ereignis hatte Goodspeed mehrere Drohbriefe an Abdul verschickt sowie einige Pakete hinterlassen. Goodspeed hatte auch mehrmals versucht, Abdul persönlich zu erreichen, jedoch ohne Erfolg.

Abdul war sogar vorgewarnt worden, dass Goodspeed möglicher Weise eines Tages vor ihrer Tür stehen würde, aber dazu kam es nie.

Ihre Besessenheit mit Abdul führte dazu, dass sie sich zwei Mal bei American Idol bewarb, unter anderem 2006, als sie in Austin, Texas vorsang. Das Video von dieser Audition steht jetzt unter einem neuen, traurigen Licht. 

Goodspeed hat zwar ihre MySpace-Webseite seit dem 29. April 2007 nicht mehr bearbeitet, aber es gibt darauf einen Blog, indem sie ihr Vorsingen dokumentierte. Es gibt auch ein Foto von Abdul, die sich die Lippen leckt. Es trägt die Überschrift: "Meine Angebetete, psst!!!!!!!"

Nach ihrem Vorsingen, das von den zwei anderen Jurymitgliedern Simon Cowell und Randy Jackson niedergeschmettert worden war, schrieb Goospeed, dass ihre Bewunderung für Abdul teilweise falsch dargestellt worden wäre und dass ihr nun klar sei, dass sie auf dieses Vorsingen absolut nicht vorbereitet gewesen wäre.

"Es ist nicht einfach, all diese schrecklichen Dinge zu lesen, die da über einen geschrieben werden... oder all das zu hören, was da über einen gesagt wird... viele können vielleicht nicht nachvollziehen, wie das ist, wenn einem so viele Menschen verspotten, nur weil ich an diesem Vorsingen teilgenommen habe, auf das ich nicht vorbereitet war, stimmlich, emotional und physisch.

Ich muss einfach glauben, dass es an mir etwas Gutes gibt..."

Weder der Sender Fox noch die Produktionsfirma Fremantle, die für American Idol verantwortlich ist, haben zu der Angelegenheit bis jetzt einen Kommentar abgegeben.