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Hudson Funeral

AP Photo/Paul Beaty

Einen Tag nach der Trauerfeier für die Öffentlichkeit fand am Montag die private Beisetzung für Jennifer Hudsons Mutter, Bruder und Neffen statt, die alle einem Mordanschlag zum Opfer fielen.

Die Oscar-Gewinnerin war umgeben von Familienmitgliedern und Promi-Freunden, unter anderem von Oprah Winfrey, Usher, Queen Latifah, Patti LaBelle, Fantasia Barrino, Missy Elliott, Clive Davis und Ciara

Zirka 200 geladene Gäste besuchten den rund dreistündigen Gottesdienst. Einer der ergreifendsten Momente war, als Hudsons ehemalige American Idol-Konkurrentin Fantasia unerwartet den Gospel-Klassiker "Your Grace and Mercy" zum besten gab, den sie der Familie Hudson widmete. Während der gesamten Darbietung hielt sie Jennifer Hudsons Hand.

"Es war eine Mischung aus Power, Klagelied und Tränen, es war unglaublich", erzählte ein Gast E! News.

Laut der Tageszeitung Chicago Tribune nahm Hudson still und leise von ihren Verwandten Abschied. Sie habe vor jedem der offenen Särge für einen Moment inne gehalten und sich zu ihrer Mutter hinunter gebeugt, um ihr einen Kuss zu geben, bevor sie sich wieder hinsetzte.

Hudsons Mutter Darnell Donerson, in einem weißen Kleid gekleidet, wurde in einem rosafarbenen Sarg bestattet. Ihr Bruder Jason Hudson trug blau und lag in einen blauen Sarg, Neffe Julian King war in weiß gekleidet und sein Sarg war ebenfalls weiß.

Die Polizei leitete bereits in den frühen Stunden den Verkehr um und hielt Schaulustige im Zaun, als der Prozessionszug, der einen Schulbus drei Kutschen und mehrere Limousinen beinhaltete, ankam.

Die Ermittlungen in den dreifachen Mord dauern noch an. William Balfour, der getrennt lebende Mann von Julia Hudson, befindet sich noch immer in Gewahrsam und wurde als eine "Person von Interesse" bezeichnet. 

—Zusätzliche Berichterstattung von Ken Baker