• Share
  • Tweet
  • Share
Leonardo DiCaprio, The Great Gatsby Premiere

Stephen Lovekin/Getty Images

Leonardo DiCaprios Tage als Junggeselle könnten gezählt sein.

Der „Wolf of Wall Street"-Star gestand in einem Interview im amerikanischen Frühstücksfernsehen, dass er es durchaus in Erwägung ziehe, sesshaft zu werden. „Jeder will heiraten und mit jeder, meine ich mich selbst",  sagte die Moderatorin Gayle King ihrem prominenten Gast gegenüber.

„Wirklich, Sie wollen das auch?", fragte der 39-jährige Hottie.

„Ja, wenn ich so weit bin. Können Sie sich das auch vorstellen? Ich habe Verschiedenes über Ihre Einstellung zu dem Thema gelesen und bin neugierig."

„Die Wahrheit ist, es passiert, wenn's passiert", so der Schauspieler. „Es wird schon von Natur aus passieren. Das meine ich wirklich. Das ist meine persönliche Einstellung. Und wenn es sich richtig anfühlt, ist es auch richtig."

King, die sich scheinbar nicht bewusst war, dass der Hottie mit dem 21-jährigen Model Toni Garrn liiert ist, fragte daraufhin: „Soll ich Sie mit jemandem verkuppeln? Oder wollen Sie das nicht?"

„Alles ist in Ordnung. Im Moment ist alles gut", schmunzelte DiCaprio.

Abgesehen von seinem Liebesleben unterhielt sich der Schauspieler auch über seinen aktuellen Film „The Wolf of Wall Street", der für fünf Oscars nominiert ist, inklusive Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Bester Nebendarsteller und Bestes adaptiertes Drehbuch. Die Moderatorin wollte wissen, wie er sich für seine Hauptrolle in Martin Scorseses schwarzer Komödie, basierend auf Jordan Belforts Memoiren mit dem gleichnamigen Titel, vorbereitet habe, insbesondere auf die Drogen-Szenen.

„Ich habe Jordan Belfort monatelang interviewt und er beschrieb eine Art Trennung zwischen dem Verstand und dem Körper", meinte er. „Man möchte sich vorwärts bewegen und glaubt, sich artikulieren zu können. Man hat dieselben Motivationen, nur der Körper reagiert nicht darauf."

„Dann gab es auch noch dieses Video auf YouTube mit dem Titel „The Drunkest Men in the World", das ich mir mehrfach angeschaut habe, worin ein Typ versucht, ein Bier zu trinken und nicht aufhören kann", fügte er hinzu.

King war überrascht zu hören, dass der Schauspieler selbst noch nie Drogen konsumiert hat, wo diese doch in Hollywood weit verbreitet sind. „Das Interesse und der Wunsch ist zwar immer vorhanden, aber ich bin damit aufgewachsen, das gab es an der nächsten Straßenecke. Jedes Mal, wenn ich dort vorbeigelaufen bin, habe ich in den Hintergassen Junkies gesehen, Leute, die sich gespritzt haben, Leute, die mir als Vier- oder Fünfjährigen Drogen angeboten haben", erinnerte er sich. „Ich habe das schon in meiner frühen Kindheit mitbekommen und war schockiert, wie es die Menschen beeinflusste. Deshalb habe ich zum Glück nie damit experimentiert und ich habe und hatte auch nicht das Bedürfnis dazu."

Außerdem wollte King wissen, ob DiCaprio es als Kind wirklich mal in Betracht gezogen hätte, den Künstlernamen Lenny Williams anzunehmen.

„Ja das stimmt", gestand er. „Ich war damals ein Breakdancer und hatte diesen Stufenschnitt. Ich war ein Popper, was ich in diesem Film bewiesen hatte, aber das war ja gerade das Coole an dem Film. Ich konnte aus meinen eigenen Erfahrungen schöpfen... Sie wollten, dass ich meinen Namen in Lenny Williams ändere, weil sich das weniger ethnisch anhören würde und ich dadurch mehr Rollenangebote bekommen würde. Aber mein Vater war strikt dagegen."

Im Mittelpunkt: die besten Bilder des Tages