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Kristen Stewart, Marie Claire

Tesh/Marie Claire

Kristen Stewart hat sich nach ihrer Trennung von Robert Pattinson nicht in die Arbeit gestürzt.

Stattdessen unternahm die 23-Jährige 2013 Roadtrips mit ihren Freunden nach New Orleans und Nashville, schrieb Gedichte, spielte Gitarre und nahm wieder Kontakt zu ihren Freunden aus der Schule auf, die sie in Woodland Hills, einem Vorort von L.A., besuchte.

In der amerikanischen März-Ausgabe von „Marie Claire" spricht die „Twilight"-Beauty offener denn je über die Liebe. So sei ihr beispielsweise während eines Roadtrips klargeworden, dass sie keinen bestimmten Typ habe. „Du weißt nicht, in wen du dich verliebst. Du kannst das nicht kontrollieren. Manche Menschen haben ein klares Bild vor sich: Das möchte ich haben! Ich aber habe eine subjektive Vision davon. Ich setze mich dabei aber nicht unter Druck", meinte die Schauspielerin. „Wenn du dich in jemanden verliebst, dann möchtest du ihn besitzen, aber warum sollte man das wollen? Du möchtest, dass sie das sind, was du liebst. Ich bin viel zu jung, um auf diese Frage überhaupt eine Antwort zu haben."

Obwohl sie zwar nicht direkt über ihre Affäre von 2012 mit Rupert Sanders spricht, adressiert sie diejenigen, die ihr Privatleben kritisiert haben. „Ich stehe zu jedem Fehler, den ich begangen habe, also kritisiert mich ruhig", bekräftigt sie.

Etwas bereut sie dann aber doch: dass sie nicht studiert hat. „Ich hatte am meisten damit zu kämpfen, dass ich nicht studiert, sondern stattdessen zu arbeiten begonnen habe.”

Aber sie hängt nicht der Vergangenheit nach, sondern blickt lieber nach vorne.

Nachdem sie aus dem Haus, das sie einst mit Pattinson bewohnt hatte,  ausgezogen war, hatte sie insgesamt vier Häuser besichtigt, bevor sie ihr neues zu Hause in L.A. bezog. Im Wohnzimmer steht ein Fernseher (ohne Kabelanschluss), ein volles Bücheregal und eine kleine Skulptur auf der "F--k" steht. Sie hat jedoch nicht vor, dort alt zu werden. „Ich habe nicht unbedingt das Gefühl, dass ich an einem bestimmten Ort bleiben muss", meinte sie.

Kristen Stewart, Marie Claire

Tesh/Marie Claire

Was ihre Filmprojekte betrifft, so ist sie in dem Jahr nach der Trennung noch auf keines gestoßen, dass sie fasziniert hat. „Ich habe keine Ahnung, was ich mache und genauso mag ich es. Ich hatte keine Ahnung, dass „Twilight" so gigantisch sein würde. Andere Filme, von denen ich dachte, sie wären ein Hit, sind gefloppt. Es macht zwar Spaß, keine Kontrolle darüber zu haben, aber es ist auch total beängstigend."

Sie habe aber kein Problem damit, ins Ungewisse zu springen, weil sie von ihrer Leidenschaft getrieben wird. „Ich bin da eine Art Extremist, weil ich nur arbeiten möchte, wenn ich dabei blute."

Nur bei Presseauftritten verlasse sie ihre Leidenschaft: „Ich bin einfach nicht gut im TV und es ist auch nicht mein Ziel, gut darin zu werden." Sie steht aber  dazu, dass sie sich im Rampenlicht nicht wohlfühlt und versteht, dass Leute sie deshalb als merkwürdig empfinden. Sich dafür ändern, würde sie aber trotzdem nicht.

Kristen Stewart: Filmstar!