Sochi Olympics, Toilets

Max Lomakin/Twitter

Zu behaupten, die Olympischen Spiele in Sotschi beginnen holprig, wäre sogar noch untertrieben. Die Situation in Russland ist schon seit Monaten holprig und die russischen Anti-Schwulen-Gesetze sorgen für Spannungen bei den Olympischen Spielen.

Das Toiletten-Problem ist damit zwar nicht vergleichbar, es hört sich aber dennoch etwas unbequem an.

Und amüsant, weshalb Journalisten und Athleten gleichermaßen Fotos der nebeneinanderstehenden Toiletten, die sie in Russland vorgefunden haben, twittern. In mindestens einer Toilette kann eine ganze Mannschaft gleichzeitig ihre Not verrichten! Na, das ist doch mal ein Gemeinschaftsgefühl.

(Wir sind uns nicht sicher, was das letzte Foto zu bedeuten hat. Es gibt zwar nur eine Toilette, dafür aber eine ganze Reihe voller Stühle... für potenzielle Zuschauer? Das ist irgendwie noch schlimmer als Toiletten, die nebeneinanderstehen, oder?

Wie dem auch sei, man sollte sich auf jeden Fall an die strengen russischen Toiletten-Vorschriften halten (nochmals: Was geht auf dem letzten Bild vor sich? Wir verstehen, dass Angeln in Toiletten verboten ist - hallo -, aber was will uns die letzte Grafik sagen?)

Wenn Sotschi sich vielleicht etwas weniger auf Doppel-Toiletten konzentriert hätte, wäre vielleicht alles andere vor den Spielen fertiggestellt worden. Denn obwohl angeblich $51 Milliarden in die Olympischen Spiele investiert wurde, sind drei der neun Hotels noch immer nicht fertiggestellt (Unterkünfte für die Teilnehmer ausgenommen) und die Hotels, die es sind, haben zahlreiche Probleme.

Hier eine Auswahl von Meldungen aus Sotschi, angefangen mit weiteren verwirrenden Toiletten-Situationen:

Einige Leute wurden bei ihrer Ankunft daran erinnert, dass sie unter der ständigen Beobachtung Putins stehen:

Manche Leute fanden einen Lichtblick, wo es keinen Lichtblick gab:

Manche Leute sind bereits bestens mit ihrem Hotelbesitzer befreundet:

Manche Leute mussten feststellen, dass es Schlimmeres gibt, als keinen Internetanschluss zu haben:

Manche Leute hatten keinen Türknauf:

Und mache Leute mussten feststellen, dass es egal ist, ob man einen Türknauf hat oder nicht:

Und dann gab's noch das hier, das auch nach einem Problem aussieht:

„Wir haben 100.000 Gäste in Zimmern untergebracht und nur 103 Beschwerden registriert, von denen wir uns um jede einzelne kümmern", sagte der russische  Deputy Prime Minister, Dmitry Kozak, der zuständig für die Vorbereitungen der Olympischen Spiel ist (via „Wall Street Journal"). 

„Die Umsetzung eines solchen Projekts ist ein enormer Erfolg für das ganze Land", sagte er über das neue russische Stadion und die dazugehörenden Unterkünfte. „Wie wir in Russland sagen, Sieger werden für nichts verantwortlich gemacht."

(Ein Spruch, den wir noch nie gehört haben.)

Außerdem behauptet Kozak, dass die westliche Welt Sotschis Erfolg sabotieren könnte: „Wir haben Überwachungsvideos aus den Hotels, auf denen zu sehen ist, wie Leute die Dusche anmachen, den Duschkopf Richtung Wand stellen und den Raum dann für den Rest des Tages verlassen", sagte er, bevor ein Sprecher betonte, dass es „absolut keine Überwachungskameras in den Hotelzimmern oder Badezimmern gebe.

Aber wer weiß…

Olympische Fackelträger

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