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Brad Pitt, Angelina Jolie, Berlin Film Festival

Frederic Nebinger/WireImage

Brad Pitt bezeichnet  Angelina Jolies Entscheidung, sich einer präventiven doppelten Mastektomie zu unterziehen, als „heldenhaft".

Er unterstützt die Tatsache, dass seine Lebensgefährtin vorbeugende Maßnahmen getroffen hat, um das Krebsrisiko, das in Jolies Familie liegt, zu reduzieren.

„Ich war bei der Entscheidung von Anfang an dabei, und muss sagen, dass ich sie absolut heldenhaft finde, so wie bei jedem, der sich dazu entscheidet. Ich danke unserem Ärzte-Team für die Betreuung", teilte er dem Londoner Evening Standard mit.

„Ich will, dass sie ein langes und gesundes Leben mit mir und unseren Kindern hat. Es ist ein glücklicher Tag für unsere Familie", betonte er.

Jolie hatte in der New York Times selber eine lange Stellungnahme verfasst. Darin schrieb sie, dass sie das defekte BRCA1-Gen in sich trage, das ihr Brustkrebs-Risiko um 87 Prozent und ihr Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, um 50 Prozent erhöhe.

Angesichts der Tatsache, dass ihre Mutter Marcheline Bertrand 2007 mit nur 56 Jahren an den Folgen ihrer Eierstockkrebserkrankung starb, wollte die 37-jährige Schauspielerin „selbst die Initiative ergreifen" um „das Risiko zu minimieren", damit sie auch in Zukunft für ihre sechs Kinder da sein kann.

Sie hatte sich zwischen Februar und April drei Operationen unterzogen, bei denen Brustgewebe aus beiden Brüsten entfernt wurde. Ihre Brustwarzen konnte sie jedoch aufgrund einer nach eigenen Angaben äußerst schmerzhaften Prozedur behalten. Diesem Eingriff folgte eine rekonstruktive OP, bei der Implantate eingesetzt wurden.

Wir wünschen Angelina und ihrer Familie alles Gute.

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