Snoop Dogg

Jeff Vespa/WireImage.com

Snoop Dogg hat einen unerwarteten Helfer gefunden: Russell Crowe.

Der Rapper bekam für seine geplante Tournee in Australien nun endlich ein Visum. Die Einwanderungsbehörde hatte zuvor Snoop auf Herz und Nieren überprüft. Snoops Visumsantrag war ein Schreiben des australischen Oscar-Gewinners Russel Crowe beigefügt.

"Hiermit bestätige ich Ihnen, dass Snoop Dogg weder eine Bedrohung für Australien noch für irgendein Individuum in diesem Land darstellt ", so Crowe in seinem Brief an die Behörden.

Auch wenn dieses Schreiben zweifelsohne für die Visumsgenehmigung förderlich war, war es nicht die einzige Grundlage für die Bewilligung.

"Die Behörde zog sowohl seine Verurteilungen als auch sein Verhalten bei bisherigen Aufenthalten in Australien in Betracht", hieß es in einer Presseerklärung. "Nachdem wir alle Faktoren genau abgewogen hatten, entschieden wir uns dazu, ihm das Visum zu genehmigen."

Auch Snoops Charity-Arbeit, speziell sein Einsatz für Kinder, habe zu der Entscheidung beigetragen.

"Mr. Broadus wird sich während seines Aufenthaltes in Australien an die Gesetze halten müssen, und man wird ihn formell über die Visumsauflagen vor seiner Einreise informieren."

Der Visumsantrag des Rappers, dessen bürgerlicher Name Calvin Broadus ist, wurde zunächst aufgrund einer Anklage in den USA wegen Drogen- und Waffenbesitz, gegen die er keinen Einspruch eingelegt hatte, abgelehnt.

2007 wurde ihm sogar aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit verweigert, überhaupt einen Antrag zu stellen, was dazu führte, dass er die MTV Australia Video Music Awards damals nicht moderieren konnte.

Snoops 17-tägige "Smoked Out"-Tour durch Australien, bei der auch Ice Cube und Thugs-N-Harmony mit dabei sein werden, wird nächsten Monat beginnen.

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