Eva Mendes, Calvin Klein Obsession Ad

Calvin Klein

“Ich halte viel von Therapie”, erzählte Mendes kürzlich E! News während eines Interviews. „Ich habe schon immer gerne über Therapie gesprochen, weil ich damit kein Problem habe. Weshalb warten, bis etwas im Leben total aus den Fugen gerät, um es dann wieder mühselig zu kitten?“.

Mendes, 34, hat nie einen Grund gennant, warum sie Anfang des Jahres in einer Einrichtung war, verriet aber, dass ihre größten Probleme auf ihren eigenen Erfolg zurückzuführen sind:

„Bis vor kurzem noch fiel es mir schwer, meinen Erfolg zu akzeptieren und zu genießen“, so Mendes. „Ich konnte nicht damit umgehen, dass es mir so gut ging und dem Rest der Welt nicht. Das fand ich unfair. Es hat mich einfach überwältigt in dem Sinne, dass ich nicht mehr wusste, wie ich damit umgehen sollte.”

Das hat sich jetzt geändert. „Ich habe dafür eine einfache Lösung gefunden: Ich gebe Dinge weg", erklärt Mendes. „Es ist genial und funktioniert.“

Sie verschenkt ihre Sachen einfach, wie beispielsweise eine neue Cartier-Sonnenbrille, bei der sie darauf bestand, dass eine ältere Freundin sie behielt, nachdem sie sie anprobiert hatte. „Ich sagte: 'Du musst sie behalten. Die sieht an dir wirklich gut aus'", erzählt Mendes.

Apropos Aussehen: Mendes geriet ins Kreuzfeuer der Zensoren aufgrund ihrer neuen, scharfen Werbekampagne für das Calvin Klein Parfüm Secret Obsession. Ein 30 Sekunden langer TV-Spot wurde im vergangenen Monat nicht von US-Sendern ausgestrahlt, weil darin ein Teil ihrer Brustwarze zu sehen war (oben zu sehen ist das neue Werbeplakat der Kampagne, das letzte Woche auf dem Times Square in New York enthüllt wurde).

Mendes hätte den kleinen Teil mit der entblößten Brustwarze aus dem Werbeclip herausschneiden lassen können (ihr Vertrag hätte es erlaubt), doch sie sagt, sie hätte das bisschen Nacktheit „schön und geschmackvoll“ gefunden.

Im jüngsten Film der Regisseurin und Drehbuchautorin Diane English The Women, übernimmt Mendes die Rolle der Crystal Allen, eine scharfe Verkäuferin, die eine Affäre mit dem verheirateten Geschäftsmann Stephen Haines beginnt.

Ebenso wie bei Stephens Frau Mary (Meg Ryan), waren es die Frauen in Mendes' Leben, die ihr durch schlechte (und gute) Zeiten halfen.

„Ich bin in meinem Leben auf Frauen gestoßen, die sagten, sie hätten keine Freundinnen sondern nur Kumpel“, so Mendes. „Und den Jungs rate ich, wenn ein Mädchen ihnen gesteht, sie hätte nur männliche Freunde, das Weite zu suchen. Ich finde das nicht gut. Jede Frau sollte einen weiblichen Freundeskreis haben.“

Und wie steht es mit ihrem langjährigen Partner, dem Filmmacher George Augusto? „Er ist in einer Familie aufgewachsen, die ausschließlich aus Frauen bestand“, erzählt Mendes. „Seine Mutter hat fünf Schwestern, deshalb versteht er, was Sache ist.“

Mendes hatte vor drei Jahren zum ersten Mal bei Englisch für eine Rolle vorgesprochen. „Die sagten: 'Oh, wir können Sie uns nicht in einer komischen Rolle vorstellen. Wir sind uns nicht sicher, ob Sie die Richtige dafür sind'“, erinnert sich Mendes. „Doch zwei Jahre später erzählten sie mir dann, ich hätte den Part. Und ich sagte nur, 'Moment mal, ich weiß nicht einmal, ob ich ihn will. Die Zeiten haben sich geändert!'"

Offenbar hat sie sich dann aber doch dafür entschieden.

Da wir den betrügerischen Ehemann Stephen im Gegensatz zur Originalverfilmung aus dem Jahre 1939 weder zu sehen noch zu hören bekommen, wollten wir wissen, ob Mendes sich jemand bestimmten vorgestellt hatte, wenn sie an ihn dachte. „Na klar“, sagt sie mit einem breiten Lächeln. „Ich hatte eine ganz bestimmte Person im Kopf. Doch darüber kann ich Ihnen leider nicht mehr verraten. Das gehört zu den Geheimnissen der Filmbranche.“

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