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Snoop Dogg

Jeff Vespa/WireImage.com

Wie es aussieht, haben die australischen Behörden vor, den Doggfather an der kurzen Leine halten.

Snoop Dogg, der im vergangenen Jahr aufgrund seiner “Persönlichkeitsprobleme” von der Einwanderungsbehörde ein Einreiseverbot erteilt bekam, wurde nun ein Visum für eine Herbst-Tournee mit Ice Cube gewährt, ein Schritt der in einigen Lagern für Kontroverse sorgte.

Wie ein Beamter der Einwanderungsbehörde Reuters mitteilte, habe seine Behörde vor, die kriminelle Vergangenheit des Grammy-nominierten Hip-Hop-Stars genauer unter die Lupe zu nehmen und ihm strikte Benimmregeln für seine Auftritte in Australien aufzuerlegen:

“Aufgrund der öffentlichen Besorgnis hat das Amt beschlossen, Mr Broadus' Persönlichkeit genauer zu inspizieren."

Von Doggs Lager gab es dazu bislang noch keinen Kommentar.

Als der 38-jährige Rapper im Februar 2007 in Australien tourte, überschritt er seine Visumsfrist um zwei Tage. Dieser Verstoß, sowie weitere Gesetzesverstöße in Schweden, England und den USA, veranlassten die Behörden dazu, ihm im April 2007 eine erneute Einreise als Moderator der MTV Australia Video Music Awards zu verweigern.

Doch die neue Regierung, die in der Zwischenzeit das Ruder übernommen hat, zeigt sich Snoop gegenüber toleranter und gewährte ihm die Einreise für den 21. Oktober, um an der 17-tägigen Konzert-Tournee mit Ice Cube teilnehmen zu können.

Das ist jedoch sehr zum Leidwesen bestimmter Interessensgruppen:

“Snoop Dogg vermittelt bösartige Botschaften von Bedrohung, Gewalt, Frauenfeindlichkeit und Gesetzlosigkeit” beschwert sich Angela Conway von der Australian Family Association der Zeitung Herald Sun gegenüber.